Donnerstag, 10. Januar 2019 14:55 Uhr

Harvey Weinstein: Gericht weist Klage ab

Harvey Weinstein hat einen großen Sieg errungen – Ashley Judds Klage wegen sexueller Belästigung wurde von einem Gericht abgewiesen.

Harvey Weinstein: Gericht weist Klage ab

Foto: Mario Mitsis/WENN.com

Der geschasste Hollywood-Mogul Harvey Weinstein muss sich vorerst nicht wegen sexueller Belästigung der Schauspielerin Ashley Judd vor Gericht verantworten. Judds Vorwürfe zielten auf eine Belästigung im Rahmen eines professionellen Verhältnisses. Ein solches habe aber laut Gerichtsbeschluss vom heutigen Donnerstag (10. Januar) nicht vorgelegen, da das entsprechende Gesetz nicht die Beziehung von Produzenten und Schauspielern mit einschließe.

Rechtssprechung zu spät geändert

Zwar wurde die Rechtssprechung erst im letzten Jahr angepasst, um genau solche Fälle zu berücksichtigen – der Richter urteilte allerdings, dass diese Modifikationen nich retrospektiv angewandt werden könnten.

Judd wirft Weinstein vor, sie vom „Herr der Ringe“-Filmprojekt ausgeschlossen zu haben, nachdem sie ihm sexuelle Gefälligkeiten verweigert hatte. Sie sei danach Teil einer Blacklist geworden, die auch das Peter Jackson-Franchise betroffen habe.

Judd kann nach diesem Rückschlag allerdings noch wegen Diffamierung gerichtlich gegen Weinstein vorgehen. (CI)

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