09.03.2020 18:50 Uhr

Harvey Weinstein ist im Gefängnis „schwer“ gestürzt

imago images / UPI Photo

Nachdem Harvey Weinstein Ende Februar der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung schuldig gesprochen wurde, bezog der Sexualstraftäter zuletzt seine Zelle auf der berüchtigten Gefängnisinsel Rikers Island in New York und wartet auf das Urteil.

Wie lange der 67-Jährige hinter Gittern sitzen soll, wird allerdings erst am 11. März bekannt, wo das Urteil dann verlesen wird. Während der Gerichtstermine war der Filmproduzent bereits wacklig mit einem Rollator unterwegs.

So schlecht geht es ihm

Laut ‚Page Six‘ , einem Portal der ‚New  York Post‘, soll der Skandalvogel am Wochenende versucht haben sich im Gefängnis ohne seine Gehhilfe fortbewegt zu haben. Dabei ist der gebrechliche „Greis“ aber wohl schwer gestürzt.

„Er fiel auf den Kopf und glaubt, eine Gehirnerschütterung zu haben“, so Juda Engelmeyer, die Sprecherin des Skandalvogels gegenüber der Seite. Schon vor dem Haftantritt ging es Harvey nicht besonders gut. Zumindest sah es so aus.

OP am Herzen

Der Filme-Macher soll nämlich an Diabetes und an Herzproblemen leiden, weswegen er auch Anfang März operiert wurde. Dabei wurde dem gefallenen Filmmogul ein sogenannter Stent eingepflanzt, der gegen Gefäßverstopfungen helfen soll. Wie schlecht es Weinstein nach dem Sturz wirklich geht, wurde von offizieller Seite allerdings noch nicht bestätigt.

Wird Weinstein das Gefängnis schon früher verlassen können? Kritiker befürchten nun nämlich, dass der Vergewaltiger seinen miserablen Gesundheitszustand ausnutzt, um als „haftunfähig“ erklärt zu werden. Sollten Insassen unzumutbare körperliche Leiden haben, die in einer Haftanstalt nicht behandelt werden können, können diese aufgrund ihres Zustandes auf einen Haftaufschub oder gar eine komplette Aufhebung der Strafe hoffen.

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