15.11.2020 19:10 Uhr

Hat Trump Rapper Lil Pump für seine Unterstützung bezahlt?

Lil Pump gehört zu den wenigen prominenten Unterstützern von Trump. Jetzt kam aber heraus, dass der Rapper gar nicht für den Präsidenten gestimmt hat.

imago images / UPI Photo

Donald Trump (74) hat unzählige Anhänger und fanatische Unterstützer. Allerdings nur wenige prominente Fans – im Vergleich zu seinem Vorgänger Barack Obama. Kaum ein international gefeierter Star unterstützt den noch amtierenden Präsidenten öffentlich.

Einer der wenigen, die sich auf seinen Rallys zeigten war der Rapper Lil Pump (20). Nun kam aber raus, dass selbst dieser am Wahltag seine Stimme nicht für Trump abgab.

Lil Pump hat nicht gewählt

Der Musiker wählte aber nicht Trumps Herausforderer Joe Biden (77). Nein, er verzichtete komplett darauf, an der Wahl teilzunehmen. Wie die Website „The Smoking Gun“ nun berichtete, hatte sich Lil Pump nämlich gar nicht zum Wählen registrieren lassen.

Anders als in Deutschland herrscht in den USA keine Meldepflicht. Deswegen muss sich jeder volljährige Bürger ein paar Wochen vor der Wahl registrieren lassen, um überhaupt wählen zu dürfen. Der Stichtag in Florida war am 5. Oktober.

Ein offizieller Vertreter der Wahlbehörde von Miami bestätigte gegenüber der Website, dass der Rapper, welcher mit bürgerlichem Namen Gazzy Garcia heißt, auf keiner der Liste der registrierten Wähler zu finden sei.

Interessanterweise outete sich der Musiker auch erst Mitte Oktober als Trump-Supporter, also zu einem Zeitpunkt, an dem er schon längst wusste, dass er nicht wählen können wird.

Bezahlte Promi-Fans?

Dieser Umstand lässt vermuten, dass Lil Pump die politischen Inhalte von Donald Trump doch weniger am Herzen lagen, als er bei seinem Rally-Auftritt im Oktober den Anschein machte.

Oder könnte es sogar sein, dass der Musiker schlichtweg Geld von Donald Trump für seinen Support erhielt? Diese Spekulation stimmt mit einer Aussage von Cardi B (27) überein. Die Rapperin hatte nach dem offiziellen Wahlsieg von Joe Biden in einem Post quasi nebenbei erwähnt, dass der Politiker sie auch in seinem Team haben wollte.

Sie schrieb: „Sie sagen, Biden hat mich wie eine Schachfigur gespielt. Ein paar Wochen später taucht plötzlich eine Liste mit einigen Rappern und Künstlern auf, welche Trump kontaktieren und für ihre Unterstützung bezahlen wollte. Mein Name war auf dieser Liste.“

Einen Beweis für diese Liste legte der „WAP“-Star allerdings nicht vor.

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Wie geht es weiter mit Donald Trump?

Letztendlich ist es egal, ob Lil Pump von Donald Trump Geld kassierte oder nicht, denn der Präsident hat die Wahl verloren. Er wird im Januar sein Amt abgeben müssen.

Angst vor der Zukunft muss er aber definitiv keine haben. Wie „Page Six“, das Klatschportal der „New York Post“, berichtet, zeigen sich laut Insidern mehrere Verlagshäuser und Fernsehsender sehr interessiert daran, dem bald ehemaligen Präsidenten eine Plattform zu bieten, um über seine Zeit aus dem Weißen Haus zu berichten: „Trump wird mit Buch- und TV-Deals bombardiert, die bis zu 100 Millionen Dollar wert sind“, heißt es.

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