Hayley Hasselhoff sprach vor „Playboy“-Shooting mit ihren Eltern darüber

Hayley Hasselhoff sprach vor "Playboy"-Shooting mit ihren Eltern darüber
Hayley Hasselhoff sprach vor "Playboy"-Shooting mit ihren Eltern darüber

IMAGO / K.Piles

15.04.2021 13:37 Uhr

Hayley Hasselhoff ziert das Cover der deutschen Mai-Ausgabe des Männermagazins „Playboy“. Die Tochter von Kult-Schauspieler David Hasselhoff möchte mit den Fotos aber auch eine wichtige Message verbreiten.

Hayley Hasselhoff (28) machte sich in den letzten Jahren einen Namen als Schauspielerin und als Curvy Model. Gerade ihre Arbeit als kurviges Model liegt ihr besonders am Herzen, denn auch mit den neuen Bildern für den deutschen „Playboy“ möchte sie das Bewusstsein für Ästhetik ohne feste Regeln und Maße stärken.

Erstes Curvy Model auf dem Cover

Hasselhoff ist es sehr wichtig, als gutes Beispiel und Vorbild voran zu gehen: „Ich will anderen Frauen zeigen, dass man sich sexy fühlen darf, egal, welche Größe man trägt“, erklärt sie im Interview mit dem Magazin. Und weiter: „Ich fühle mich geehrt, das erste Curvy Model auf eurem Cover zu sein.“

Hayley, als Frau mit Kurven und weiblichen Rundungen, widmet das Covern allen Frauen: „Es ist ein Schritt hin zu mehr Inklusion und fördert die Repräsentation kurviger Frauen. Ich möchte zeigen, dass wir Frauen die Power haben, unsere Körper zu lieben, ohne dabei auf Schönheitsideale Rücksicht zu nehmen. Das Cover ist für all die Frauen da draußen, die kurviger sind und ihre Körper oder ihre Lust infrage gestellt haben. Du bist es wert, du bist gefragt, du wirst geliebt! Ich bin stolz darauf, dass die Curvy-Bewegung es so weit gebracht hat.“

Obwohl Hayley als Model Erfahrung hatte, waren es die ersten Aufnahmen dieser Art für sie: „Ich hätte das auch nicht mit jedem gemacht. Aber hier stimmte alles. Es war der ideale Zeitpunkt. Und es gibt niemanden, mit dem ich das lieber getan hätte als mit Playboy und Ellen (von Unwerth, Anm. d. Red.). Ich wusste, dass ich bei euch in guten Händen bin.“

Sie musste Bodyshaming ertragen

Mit ihrem kurvigen Body war Hayley aber nicht immer im Reinen. „Als junge Teenagerin hatte ich manchmal Angst vor der Schule. Zum Glück hatte ich meine Familie und viele Freunde. Meine Kindheit hat mich auf das vorbereitet, was viele heute in den sozialen Netzwerken ertragen müssen“, so Hasselhoff.

Auch sie musste leider Erfahrungen mit Bodyshaming machen und das veränderte sie: „Trotzdem wurde aus mir diese Person, die sich über ihre Körpermaße definierte. Ich wurde beschimpft und niedergemacht, weil ich anders aussah. Man lernt als Kind nicht, dass Vielfalt etwas Positives ist.“

Heute liebt Hayley ihren Körper so wie er ist und steht selbstbewusst zu ihren Kurven!

Sie sprach mit ihren Eltern darüber

Mit ihren Eltern David Hasselhoff und Pamela Bach hat Hayley ein gutes und enges Verhältnis. Deswegen war es für sie selbstverständlich, dass sie vor dem Shooting mit den Eltern darüber spricht. „Aber auf unterschiedliche Weise“, gibt sie zu und ergänzt: „Mit meiner Mutter habe ich offen darüber gesprochen, was für ein Triumph das für mich, für meine Beziehung zu meinem Körper und für die gesamte Curvy-Bewegung ist.“

Papa David war einfach nur stolz auf seine Tochter, berichtet sie: „Mein Vater hat gesagt, dass er sehr stolz auf mich ist, dass ich Türen öffne, indem ich das erste Curvy Model auf dem Cover des deutschen Playboy bin. Er unterstützt mich sehr, und er sagt, es ist ein großartiger Schritt in die richtige Richtung.“

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Sie will Deutsch lernen

Übrigens, genauso wie Papa David, hat auch Hayley ein besonderes Verhältnis zu Deutschland. Nicht nur, dass sie jetzt hier das „Playboy“-Cover ziert, sie hat auch noch weitere Pläne:

„Ich bin immer froh, wenn ich in Deutschland arbeite. Mein nächstes Ziel ist es tatsächlich, Deutsch zu lernen. Ich liebe die Kultur, die Architektur, das Essen und natürlich die Menschen. Es gibt so viele freundliche, kreative und respektvolle Leute. Eure Professionalität und Hingabe zur Kreativität sind fast schon unheimlich. Ich war aber auch privat schon oft in Deutschland, nicht nur durch Model-Jobs. Ein Teil meines Managements sitzt auch in Deutschland, und somit bin ich sehr oft hier.“

(TT)

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