29.09.2008 12:58 Uhr

Heath Ledger: Gezerre um Auszahlung der Lebensversicherung

Es geht um 10 Millionen Dollar: Die Lebensversicherung von Heath Ledger will die Todesursache des Hollywoodstars untersuchen lassen, obwohl durch die Untersuchungen des New York City Medical Center eindeutig kein Suizid nachgewiesen werden konnte. Der Treuhänder von Tochter Mathilda klagt nun gegen die ReliaStar-Versicherung, da diese die Zahlung der Todesfallprämie weiter verzögern wolle. Die aber sieht den Vorgang jedoch als gerechtfertigt an, um „festzustellen, ob ‚Selbstmord‘-Bestimmungen anwendbar ist“. Sollte dies der Fall sein, werde sie nur nur in Höhe der gezahlten Prämien auszahlen. Zudem habe Ledger beim Ausfüllen der Versicherungs-Unterlagen gelogen. Er hätte angegeben keine verschreibungspflichtigen Medikamente zu nehmen, dies habe sich jedoch als Lüge herausgestellt. ReliaStar wolle darüber hinaus alle Ärzte, Krankenhäuser und sonstige Einrichtungen ausfindig machen, die Heath Ledger seit 1996 behandelt haben, heißt es beim Klatschportal „TMZ“.

Die Anwälte von Mathilda Rose (3) wollen die Versicherung nun verklagen, da es keine Beweise gebe, dass sich der Star das Leben genommen habe. Falls sie den Fall gewinnen, könnten ihr zusätzliche 44 Millionen Euro an Schadensersatz zugesprochen werden. „Wenn das Gericht befindet, dass die Firma mit böser Absicht gehandelt hat, könnte sie Schadensersatz draufschlagen – das wäre vier bis fünf mal so hoch wie die Versicherungspolice“, stellt der Advokat klar.

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Hier ist übrigens ein Foto, das seit Tagen im Internet kursiert. Es zeigt Heath Ledger, bevor in der Maske „Jokers“ schlüpfte, allerdings noch ohne Make-Up-Farbe im Gesicht. Ledger habe dieses „Joker Make-Up“ angeblich selbst kreiert und in einem Hotelzimmer ausprobiert, in dem er sich zurückgezogen hat um Ruhe zu finden.

(PV)

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