07.10.2008 12:27 Uhr

Heather Mills: Eis aus Muttermilch

Die durchgeknallte Heather Mills schlägt jetzt nach ihrer Rattenmilch-Idee vor, Eis aus Muttermilch zu machen. Auch hinter diesem Wunsch steckt eine gute Absicht: Um PETA im Kampf gegen das aus Kuhmilch gemachte „Ben und Jerrys“ -Eis zu unterstützen, schlägt die hysterische Ex von Paul McCartney die mütterliche Variante vor. Das hätte laut Mills zwei Vorteile: erstens würden keine Kühe mehr in Fabriken gequält und zweitens sei Eis aus Muttermilch tierisch gesund.
Tracy Reiman, Vizepräsidentin von PETA, erklärt: „PETAs Anliegen kommt nach Berichten, nach denen ein Schweizer Restaurantbesitzer Muttermilch von stillenden Müttern sammeln möchte, um damit 75 Prozent der Kuhmilch in seinem Essen zu ersetzen.“ Der Mensch sollte den Kühen nicht ihre Nahrung wegessen, stellt die Tierschützerin klar. „Die Tatsache, dass Menschen so große Mengen an Milchprodukten konsumieren, die eigentlich für die Babys der Kühe gedacht waren, macht einfach keinen Sinn.“ Als Paradebeispiel für Milch-Verschwendung muss die Firma ‚Ben und Jerrys’ herhalten, die Eis aus Kuhmilch produziert. „Ben und Jerrys würden den Konsumenten, wie auch den Kühen einen riesigen Gefallen tun, wenn sie auf Muttermilch umsteigen würden“, unterstreicht Reiman.

Mills hatte kürzlich noch einen anderen Vorschlag: Die Menschen sollten Rattenmilch trinken, um den Planeten zu retten. Die Vegetarierin sagte damals: „Warum trinken wir keine Milch von Ratten, Katzen oder Hunden? Die knallharte Wahrheit ist, dass Farmtiere inzwischen eine große Bedrohung für den Planeten sind.“ Um sich verständlicher zu machen, ergänzte sie ihre These: „Die Vereinten Nationen haben einen schockierenden Bericht veröffentlicht, in dem klar wird, dass die Umwelt durch den großen Viehbestand zerstört wird.“ Sie selber geht mit gutem Beispiel voran. „Ich wurde Vegetarierin aus gesundheitlichen Gründen. Dann erst erfuhr ich von der schrecklichen Tierquälerei auf Farmen und Herden und wurde Veganerin. Der einfachste Weg, allem ein Ende zu setzen, ist unser Essverhalten zu ändern und Veganer zu werden“, drängte Mills.

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Tierschutz hin oder her: Auch die Blondine hat keine ganz reine Weste! Zurzeit muss sie sich mit dem Stadtrat ihrer englischen Heimatstadt Sussex auseinandersetzen, weil sie einen Swimming Pool ohne Genehmigung bauen lassen wollte. Die Stadtplaner besichtigten ihr 3,8 Millionen Euro Häuschen in der Brightling Road, um sicher zu gehen, dass Mills ein Zelt abgebaut hatte, das zuvor ohne Genehmigung aufgestellt worden war. Die Behörden sahen das Errichten als ‚nicht genehmigte Baumaßnahmen’ an. Ein Sprecher der Stadt sagte: „Das Zelt wurde scheinbar abgebaut. Anscheinend gibt es einen Swimming Pool und wir haben einen Bauantrag erbeten. Über diesen wird dann in Übereinkunft mit den normalen Planungsprozessen entschieden.“
Mills wird wohl noch einige Wochen zittern müssen. „Wenn der Antrag nicht innerhalb des nächsten Monats eingereicht wird, wird ein Bericht für das Planamt vorbereitet, in dem eine angemessene Bestrafung wegen ungenehmigten Baumaßnahmen vorgeschlagen werden wird“, erklärt der Sprecher weiter. (BangMedia)

(PV)

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