Herzogin Kate als Colonel der Grenadier Guards?

SpotOn NewsSpotOn News | 23.01.2022, 16:01 Uhr
Herzogin Kate soll womöglich Colonel der Grenadier Guards werden. (wue/spot)
Herzogin Kate soll womöglich Colonel der Grenadier Guards werden. (wue/spot)

imago images/i Images

Nachdem Prinz Andrew seine militärischen Titel verloren hat, möchten die Grenadier Guards der britischen Armee Herzogin Kate als neuen Colonel.

Die Grenadier Guards möchten sich offenbar dafür einsetzen, dass Herzogin Kate (40) neuer Colonel eines der ältesten Regimente der Gardedivision der British Army wird. Damit würde die Ehefrau von Prinz William (39) auf Prinz Andrew (61) folgen, der den Titel kürzlich abgeben musste.

Hochrangige Mitglieder des Regiments hätten laut Bericht der „The Sunday Times“ erklärt, dass sie Kate gerne in dieser Rolle sehen würden. Sie würde demnach damit zum zweiten weiblichen Colonel in der Geschichte der Grenadier Guards werden, die bereits 1656 gegründet wurden.“Alle würden es lieben, wenn es Kate wäre“, habe eine hochrangige Quelle erklärt. Jeder bewundere, wie sich die 40-Jährige in der Vergangenheit eingefügt und gegeben habe.

Queen und Regiment bestimmen neuen Colonel

Momentan habe standardmäßig Queen Elizabeth II. (95) die Rolle inne, nachdem Andrew seine Titel zurückgegeben hatte. Der neue Colonel wird zusammen von Regiment und Queen bestimmt.

Der Buckingham-Palast hatte am 13. Januar mitgeteilt: „Mit dem Einverständnis und der Zustimmung der Queen sind die militärischen Zugehörigkeiten und königlichen Schirmherrschaften des Herzogs von York an die Königin zurückgegeben worden.“ Andrew müsse sich in der Angelegenheit Virginia Giuffre (38) außerdem als „Privatmann“ verteidigen.

Diese hatte 2021 in den USA geklagt und dem Prinzen vorgeworfen, sie sexuell missbraucht zu haben, als sie noch minderjährig war. Andrew streitet die Anschuldigungen ab, ein Gericht hatte kürzlich allerdings einem Antrag auf Abweisung der Klage nicht zugestimmt. Sollte es nicht zu einer außergerichtlichen Einigung kommen, wird ein Zivilprozess für den Herbst erwartet.