14.10.2020 21:37 Uhr

Herzogin Meghan warnt: „Für viele Menschen ist es eine Sucht“

Facebook und Co. bestimmen den Alltag vieler Menschen. Herzogin Meghan warnt vor dieser Entwicklung.

imago images / Starface

Herzogin Meghan hat vor einer zu großen Rolle sozialer Medien im Leben vieler Menschen gewarnt. „Für viele Menschen ist es eine Sucht“, sagte Meghan (39) bei einer Veranstaltung des US-Magazins „Fortune“ am Dienstagabend.

Sie verglich die Abhängigkeit von sozialen Medien mit einer Drogensucht. „Ich glaube, das ist sehr ungesund für viele Menschen.“ Bereits vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry (36) hatte sich Meghan von den sozialen Medien verabschiedet: Sie schloss ihren Twitter-, Instagram- und Facebook-Account ebenso wie einen früher betriebenen Lifestyle-Blog. Mit Harry zusammen sagte sie sich im Frühjahr außerdem von den royalen Pflichten des Königshauses los. Das Paar lebt nun mit Sohn Archie in Kalifornien.

Quelle: instagram.com

Alles für Archie

Herzogin Meghan (39) hat darüber gesprochen, dass sie die Welt für ihren Sohn Archie (1) zu einem besseren Ort machen will. Während eines Video-Interviews für die Veranstaltung „Fortune Most Powerful Women Next Gen“ erklärte sie Medienberichten zufolge, dass sie mutiger geworden sei, seit sie Mutter ist und sie besorgt sei um die Welt, die sie ihrem Kind hinterlassen wird. Jede persönliche und berufliche Entscheidung, die sie jüngst getroffen habe, hänge mit Archie zusammen.

„Alles, was ich tue, ist für Archie, unseren Sohn“, sagte die Frau von Prinz Harry (36). „Es könnte von außen betrachtet vielleicht riskant wirken“, so Meghan. „Aber wenn man ein authentisches Leben führt, weiß ich nicht einmal mehr, ob man es noch als Risiko bezeichnen kann. Man macht einfach, was richtig ist.“

Soziale Medien machen „abhängig“

Meghan sprach bei der Veranstaltung zudem über ihre Ansichten über die sozialen Medien und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben. Die ehemalige Schauspielerin und Influencerin hatte sich vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry 2018 von Social Media verabschiedet. Meghan ließ zudem anklingen, dass die Sussexes nach ihrem Rückzug als arbeitende Royals nicht mehr zu Instagram und Co. zurückkehren werden.

„Zu meinem eigenen Schutz war ich schon sehr lange nicht mehr in den sozialen Medien. Ich hatte vor Jahren einen persönlichen Account, den ich dichtgemacht habe, und dann hatten wir in Großbritannien einen über die Institution und unser Büro, getrennt von uns, das wurde nicht von uns verwaltet, das war ein ganzes Team“, erklärte sie über ihre Zeit als arbeitendes Mitglied der Königsfamilie. „Ich denke, das gehört zu dem Job, den man hat.“

„Ich weiß nicht, was da draußen ist“

Und Meghan fügte hinzu: „Ich habe die persönliche Entscheidung getroffen, keinen Account zu haben. Ich weiß also nicht, was da draußen ist, und in vielerlei Hinsicht ist das hilfreich für mich. Ich mache mir viele Sorgen um Menschen, die davon besessen sind.“

„Es ist ein so großer Teil unseres täglichen Lebens für so viele Menschen, dass es eine Sucht wie viele andere ist“, fuhr Meghan fort und setzte die sozialen Medien mit Drogenkonsum gleich. „Es gibt etwas Algorithmisches, das diese Besessenheit hervorruft, und ich denke, es ist für viele Menschen sehr ungesund. Ich will damit sagen, wenn ihr da draußen seid, um eure Marke aufzubauen, wenn ihr da draußen seid und euch online mit euren Freunden beschäftigt, seid euch bewusst, was ihr tut und macht euch klar, dass es nicht auf diesen einen Moment beschränkt ist.“
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(Eru)

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