Ein "sehr aufgeladenes Wort"Herzogin Meghan: Warum Menschen das „B-Wort“ zu leichtfertig benutzen

Herzogin Meghan hat eine neue Folge ihres Podcasts "Archetypes" veröffentlicht. (wue/spot)
Herzogin Meghan hat eine neue Folge ihres Podcasts "Archetypes" veröffentlicht. (wue/spot)

lev radin/Shutterstock.com

SpotOn NewsSpotOn News | 08.11.2022, 17:57 Uhr

In der neuesten Episode ihres "Archetypes"-Podcasts spricht Herzogin Meghan unter anderem über das "B-Wort". Es verrate viel über die Person, die es ausspricht.

Für die neue Folge ihres Spotify-Podcasts „Archetypes“ begrüßt Herzogin Meghan (41) unter anderem die Komikerin und Schauspielerin Robin Thede (43). Die Ehefrau von Prinz Harry (38) spricht in der Episode neben weiteren Themen über das „B-Wort“.

Thede nenne ihre Freundinnen häufig so, aber in positivem Zusammenhang, erklärt sie. Wenn jedoch ein Mann das Wort gebrauche und sie beispielsweise als „hässliche B*tch“ oder etwas derartiges bezeichne, dann fühle sie sich „gedemütigt und beleidigt und ich möchte kämpfen“. Mit zunehmendem Alter mache es ihr aber weniger aus, so genannt zu werden. Sie denke sich dann oftmals nur, dass das Gegenüber das einfachste Schimpfwort ausgepackt habe, dass diese Person finden konnte, weil sie nicht smart genug sei, auch das auszudrücken, was sie sagen wolle.

Meghan bezeichnet es als „sehr aufgeladenes Wort“, das viele Menschen zu leichtfertig benutzen. Es fühle sich an wie ein Etikett, das ständig herumgeworfen werde. Das „B-Wort“ habe Untertöne und verrate viel über die Person, die es benutze. Laut Thede werde auch heute „eine Frau, die sich das nimmt, was sie möchte, die eine Meinung hat die anders als die eines Mannes ist, die dich im Klub abweist“, so bezeichnet. Während Meghan das Wort hasse, versuche Thede die Bedeutung des „B-Worts“ zu ändern. Sie liebe es, dass Frauen die Wendung „Bad B*tch“ in positivem Sinne nutzen.

„Oh, sie ist schwierig“

„Was diese Menschen implizieren, wenn sie dieses sehr aufgeladene Wort nutzen, ist: ‚Oh, sie ist schwierig.'“, meint Meghan. Angeblich „schwierig“ zu sein, sei einfach nur Code für das „B-Wort“. Vielleicht wollten Personen, die eine Frau mit dem „B-Wort“ oder als „schwierig“ bezeichnen, häufig nur von etwas ganz anderem ablenken: „Ein Weg, um einige ihrer wirklich großartigen Qualitäten zu verstecken – ihre Beständigkeit, ihre Stärke, ihre Beharrlichkeit, ihre starke Meinung und vielleicht sogar ihre Widerstandsfähigkeit.“

In ihrem Podcast hatte Herzogin Meghan zuvor auch bereits mit der Schauspielerin, Produzentin und Regisseurin Issa Rae (37) darüber gesprochen, dass Frauen im Showgeschäft oftmals als „schwierig“ abgestempelt werden. Dabei hatte Meghan unter anderem erklärt: „Sag einfach, was du benötigst. Es ist dir erlaubt, eine Grenze zu setzen. Es ist dir erlaubt, deutlich zu sein. Das macht dich nicht anspruchsvoll. Es macht dich nicht schwierig.“