Montag, 18. Juni 2012 20:39 Uhr

Hier spricht Jill Kussmacher über ihre neue Karriere in Hollywood

Jill Kussmacher hat das geschafft, wovon einige wenige Deutsche ein Leben lang träumen. Die sympathische Blondine hat sich in Hollywood eine Existenz aufgebaut, genießt das kalifornische, heiße Klima und verkehrt Stück für Stück in den besten Society-Kreisen. Aber wie hat sie das angestellt?

Im Interview mit klatsch-tratsch.de plauderte das fröhliche und gutgelaunte It-Girl über ihre unglaubliche Erfolgs-Geschichte, ihre eigene Show auf Sixx (am Dienstagabend, 19. Juni schon um 21.20 Uhr auf Sixx) und über weitere Pläne im Showbusiness.

Jill ist es warm bei Euch und was machst du heute?
Es ist total heiß hier, fast zu heiß. Bestimmt 35 Grad. Bei euch ist gerade 18 Uhr und bei mir morgens um 9. Ich gehe jetzt frühstücken und später an den Strand, um schön braun zu werden (lacht).

Wie ist die Resonanz auf deine Serie auf Sixx? Was bekommst du aus Deutschland mit?
Die Serie kommt super gut an. Mein Manager steht in ständigem Kontakt mit dem Sender und uns wurde auch gesagt, dass die Einschaltquoten unablässig steigen. Ich glaube, die Show findet deshalb so gute Resonanz, weil es einfach mein Leben ist. Da ist nichts gespielt, sondern alles total authentisch. Da wird die wahre Jill Kussmacher gezeigt.

Wie groß ist deine Fangemeinde? Wirst du oft auf der Straße erkannt?
Naja, ich war ja bis jetzt nur einmal in Deutschland – und das war weit vor der Ausstrahlung meiner Sendung. Aber hier in Amerika kennt man mich schon. Ich werde ja erfahren, wie die Leute reagieren, wenn ich zurückkomme.

Was ist eigentlich das Besondere an Jill Kussmacher? Was findest du gut an dir und was nicht so?
Ich bin unglaublich herzlich und ein echtes Energiebündel. Kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht positiv denke und andere damit anstecke. Das versuche ich übrigens auch immer. Andere Menschen aufbauen und Fröhlichkeit verbreiten. Aber ich bin auch sehr geradeheraus und ehrlich. Wenn mir was nicht passt, dann sage ich das auch. Von Sternzeichen bin ich Widder und die sind ja bekanntlich stur und haben ihren eigenen Kopf. Das ist bei mir auch der Fall. Das ist vielleicht manchmal eine Schwäche. Wenn mich irgendwas richtig gewaltig stört und es nicht nach meinem Kopf geht, dann kann ich nämlich auch mal bockig werden. Ich stehe eben gerne im Mittelpunkt (lacht).

Wie bist du eigentlich auf die Idee mit dem Würstchentruck gekommen?
Alles hat 2010 angefangen. Ich habe eine California-Rundtour unternommen und war unter anderem in Las Vegas, LA und San Francisco. Irgendwann habe ich diese Food-Trucks entdeckt. Die verkaufen gutes Essen und es geht superschnell. Als ich wieder in Deutschland war, wollte ich unbedingt zurück nach LA. Die Behörden haben mir dann aber gesagt, dass ich entweder heiraten oder ein Business gründen muss. Nur so hätte ich die Chance, dort zu leben. Und wie euch bekannt ist, habe ich es in meinen Bratwurst-Truck investiert.

Wie kommt das deutsche Essen bei den Amis an?
Es kommt sehr gut an. Natürlich brauchst Du viele Kontakte, um den Bekanntheitsgrad des „Germany‘s famous Bratwurst“-Truck zu steigern. Aber irgendwann kamen immer mehr Kunden und sie lieben die Bratwürste, meinen selbstgemachten Kartoffelsalat und Gulasch. Es läuft also wirklich toll.

Warum hat es dich ausgerechnet nach Los Angeles gezogen?
Ich war in Berlin auf einer Schauspielschule und habe vor zwei Jahren in einem Film mit Iris Berben mitgespielt. Von da an wollte ich noch mehr in die Entertainmentbranche. Amerika ist einfach perfekt dafür geeignet. Ich war auch in New York, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass es da mehr um Musik geht. Musik und Models. Los Angeles ist einfach um einiges vielseitiger. Es gibt hier eigentlich alles, was man für einen ausgefallenen Lifestyle braucht. Man hat hier Unmengen von Clubs und Hotels. Auf der einen Seite genießt du hier das rege Stadtleben und die Zeit am Strand. Und dann kannst du auch ins Auto steigen und bist nach zwei Stunden plötzlich in der Wüste. Ich habe mich sofort in Kalifornien verliebt und vor allem auch in das Wetter. Du hast hier sogar im Winter einfach mal 20 Grad plus.

Wie unterscheidet sich das Leben in Deutschland von dem Leben hier? Wie sind die Leute da drüben?
Die Amerikaner sind auf jeden Fall sehr freundlich, aber viel oberflächlicher als die Deutschen. Das Positive ist, dass sie sich nicht in dein Leben einmischen. Jeder quatscht mit dir und das auch noch so unglaublich schnell. Wenn du hier im Bademantel und mit Lockenwicklern aus dem Haus gehst, interessiert das keinen. Allerdings gibt es auch die negative Seite. Wenn man wirklich mal Hilfe braucht, bist du völlig auf dich allein gestellt. Keiner ist hier für dich da, wenn es um emotionale Probleme geht. Die sind nur für den Fun zuständig, aber über tiefergehende Sachen kannst du mit den Amis nicht sprechen. Deswegen vermisse ich auch oft meine Familie und meine Freunde, die so weit weg in Deutschland sind.

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