Freitag, 29. August 2014 21:05 Uhr

„Höhere Gewalt“: Mama ergreift die Kinder, Papa die Flucht

Der auf dem Filmfestival in Cannes von Kritikern und Publikum gefeierte Film ‚Höhere Gewalt‘ startet am 13. November 2014 in den deutschen Kinos. Im Rahmen unserer losen Preview-Reihe stellen wir

"Höhere Gewalt": Mama ergreift die Kinder, Papa die Flucht

Der Film wurde in der Reihe Un Certain Regard mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Regisseur Ruben Östlund (‚Play‘) seziert in ‚Höhere Gewalt‘ meisterhaft die Rollenbilder der modernen Familie, wobei er mit trockenem nordischem Humor die Dramatik immer wieder aufbricht und eine bissige Komödie inszeniert.

‚Variety‘ schreibt: „Von allen Satirikern unter den Filmschaffenden zeigt Östlund vielleicht die raffinierteste Art von schwarzem Humor.“ „Brillant und bitterböse… Östlund gelingt es, Humor und feine Beobachtungen mit in diese Thematik einfließen zu lassen, die dem Film aller Rigorosität zum Trotz eine große Wärme und Sensibilität verleihen“, schreibt der Kritiker von ‚Kino-Zeit.de‘.

"Höhere Gewalt": Mama ergreift die Kinder, Papa die Flucht

Und darum geht’s: Eine junge schwedische Familie macht Skiurlaub in den französischen Alpen. Die Sonne scheint, die Pisten sind herrlich, das Berg-Idyll perfekt. Doch plötzlich geschieht beim Mittagessen auf der Restaurant Terrasse die Katastro-phe: Eine Lawine rast mit voller Wucht auf sie zu. Panisch ergreift Mutter Ebba die beiden Kinder – panisch ergreift Vater Tomas… die Flucht.

Als sich der Nebel legt sind alle unversehrt. Das große Unglück ist zwar ausgeblieben, doch zurück bleibt der Schock über Tomas‘ Handeln. Die Kinder streiken, die Ehe kriselt und Tomas muss schwer mit seiner mangelnden Courage und seiner angeschlagenen Männlichkeit kämpfen.

"Höhere Gewalt": Mama ergreift die Kinder, Papa die Flucht

Fotos: Alamode

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren