Dienstag, 24. Mai 2011 10:29 Uhr

Hollywood-Legende Jane Fonda: „Endlich darf ich so sein, wie ich will“

München. Jane Fonda war der Superstar bei den Filmfestspielen in Cannes. „Es wurde Zeit, dass ich mich wieder sehen ließ“, sagt die 73-Jährige. „Ich bin für mehrere Jahre abgetaucht. Ich hatte das Interesse am Business verloren und sehr gelitten nach meiner Scheidung von Ted Turner. Aber ich habe gelernt, mich wieder aufzurappeln und nicht mehr selbst zu bemitleiden.“

Vor zwei Jahren spielte Fonda am Broadway die Hauptrolle in „33 Variationen“ und wurde für den Tony Award nominiert. Sie hat zwei neue Fitnessvideos für die Generation 50 plus produziert und einen neuen Film gedreht.

„Ich kann zum ersten Mal in einer Partnerschaft so sein, wie ich bin und wie ich will“, gesteht Fonda auch im Interview mit der Zeitschrift ‚Frau im Spiegel‘. Das mache sie glücklich. „Es ist leichter zu lieben und geliebt zu werden, wenn man eins mit sich ist, denn Sex, Leidenschaft und Liebe sind vom Selbstwertgefühl abhängig“, erklärt die Hollywood-Ikone, deren neue große Liebe der Musikproduzent Richard Perry ist.

Jane Fonda betont, dass es ihr „besser als je zuvor“ in ihrem Leben geht. „Ich habe gelernt, dass ich nicht immer perfekt sein muss.“

Ihr 1982 verstorbener, berühmter Vater, Hollywoodstar Henry Fonda galt als extrem introvertiert. „Das prägt einen für immer. Aber es war mein Problem, dass ich ihm seine Fehler nicht nachsehen konnte“, erklärt sie. Erst gegen Ende seines Lebens sei er endlich fähig gewesen, Liebe und Wertschätzung zu zeigen. „Als ich damals in London in einer Talkshow auftrat, wurde ein Film von ihm eingespielt, in dem er sagte, wie stolz er auf meinen Oscar für den Film ,Klute‘ sei. Persönlich hatte er mir noch nie etwas Ähnliches gesagt, und ich musste minutenlang weinen.“ (ots)

Foto: wenn.com

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