Ein Vorsprechen zum VergessenHugh Jackman: Sandra Bullock ließ ihn wie einen Anfänger aussehen

Hugh Jackman erinnert sich an ein für ihn beschämend verlaufenes Vorsprechen mit Sandra Bullock. (lau/spot)
Hugh Jackman erinnert sich an ein für ihn beschämend verlaufenes Vorsprechen mit Sandra Bullock. (lau/spot)

lev radin/Shutterstock.com

SpotOn NewsSpotOn News | 27.10.2022, 13:11 Uhr

Superstar Hugh Jackman erinnert sich an ein für ihn beschämend verlaufenes Casting mit Sandra Bullock zurück - und verrät außerdem, was ihn zur Rückkehr als Mutant Wolverine in "Deadpool 3" bewegt hat.

Auch Superstars fangen klein an. Wie der australische Darsteller Hugh Jackman (54), unter anderem bekannt als Mutant Wolverine aus dem "X-Men"-Universum, nun in einem Interview gegenüber "Variety" verriet, hatte er einige Zeit vor seinem großen Durchbruch im Comicfilm "X-Men" aus dem Jahr 2000 ein Vorsprechen mit Sandra Bullock (58). Es ging um die männliche Hauptrolle in deren späterem Erfolgsfilm "Miss Undercover" (2000). Damals, so Jackman, sei er "ein Niemand" gewesen – und dazu noch schlecht vorbereitet, was zu einem Vorsprechen zum Vergessen geführt habe.

Sandra Bullock ließ Hugh Jackman alt aussehen

"Verdammt. Sie ist großartig", dachte Jackman demnach während des gemeinsamen Vorsprechens über Bullock. Die Darstellerin sei "so schnell" gewesen, dass er nicht einmal entfernt habe mithalten können, obwohl er seinerseits so schnell er konnte "in die Pedale trat". Das Drehbuch und seine Dialogzeilen hatte Jackman allerdings zuvor nicht gut genug einstudiert – und die männliche Hauptrolle in der Komödie "Miss Undercover" ging folgerichtig auch an Benjamin Bratt (58).

Ein Filmklassiker mit Eddie Murphy bewegte Jackman zur "Deadpool 3"-Rückkehr

Im November 2024 soll "Deadpool 3" in den US-Kinos starten. Die Superhelden-Komödie markiert Jackmans Rückkehr in seine wohl ikonischste Rolle als mit Adamantium-Klingen bewehrter Mutant Wolverine – obwohl "Logan – The Wolverine" aus dem Jahr 2017 eigentlich Jackmans letzter Auftritt als grummeliger Mutant Logan bleiben sollte.

Diese Entscheidung bereute Jackman nach eigener Aussage aber bereits während eines Screenings des ersten "Deadpool"-Films mit Ryan Reynolds (46) als Titelfigur. "Alles, was ich die ganze Zeit über in meinem Kopf sah, war 'Nur 48 Stunden' mit Nick Nolte und Eddie Murphy", verriet Jackman gegenüber "Variety". Seit dieser "Deadpool"-Vorstellung habe es demnach in Jackman "gegärt", als Wolverine zurückzukehren und mit Superheld Deadpool ein klassisches, ungleiches Duo à la Murphy und Nolte zu bilden.

Ende August dieses Jahres fällte Jackman dann die Entscheidung zur Rückkehr, was für "Deadpool"-Star Reynolds "ein großer Schock" gewesen sei. Obwohl noch keine Details zur Handlung von "Deadpool 3" bekannt sind, legen Jackmans neue Aussagen die Vermutung nahe, dass er im kommenden Marvel-Werk die zweite Hauptrolle spielen könnte. Seine Figur Wolverine wünscht sich laut dessen Darsteller übrigens auch einen anderen Titel für "Deadpool 3". "Ich bin ziemlich sicher, Wolverine würde diesen Titel nicht mögen", so Jackman scherzhaft.