Freitag, 26. April 2013 15:20 Uhr

„Ich komme am Tag auf 41 Orgasmen und bügle dabei 23 Hemden“

Wenn bei Phonebitch die 0190-Nummer aufleuchtet, ist ganzer Einsatz gefragt. Mal muss sie die Kummerkastentante mimen, mal die lustvolle Verführerin. Jetzt erzählt die junge Frau, die leider anonym bleiben will, in ihrem Buch ‚Schmutzige Nummern‘ woran sie wirklich denkt, während sie ins Telefon stöhnt – und verrät Berufsgeheimnisse. Zum Beispiel auch, wie man am Dialekt eines Mannes erkennen kann, worauf er wirklich steht.

Ihr Fazit: „An einem guten Arbeitstag komme ich auf 41 Orgasmen und bügle dabei 23 Hemden.“

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Was sich aber die Telefonsexanbieter tatsächlich anhören müssen, übertrifft jede Vorstellung, sagt Phonebitch (die sogar eine eigene Website hat: phonebitch.blogspot.de/) Die Endreißigerin bietet seit über zehn Jahren erotische Telefongespräche an und hat jetzt genau darüber ein Buch  geschrieben. Titel „Schmutzige Nummern“.

Womanizer Dennis von klatsch-tratsch.de hatte das fleissige  Bienchen an der Strippe – rein geschäftlich.

Wie läuft in der Regel so ein Telefongespräch ab?
Ganz einfach: Ich sage „Hallo“ und dann sagt mir der Kunde auch schon, was er haben will. Manche rufen an und stöhnen nur. Es gibt welche, die nicht reden wollen und welche, die reden wollen und die reden dann halt …

Angenommen es kommt zum Gespräch: Wieviel Privates tauscht Du mit einem Kunden aus?
Ich habe ein festgesetztes Programm, wie ich aussehe und was ich beruflich mache. Ich habe einen ganzen Lebenslauf für die Kunden aufgesetzt und dabei bleibe ich dann auch. Von den Kunden erfahre ich schon so einiges. Es gibt welche, die rufen an und erzählen mir ihr ganzes Leben. Ich bin dann eher Psychotante anstatt Telefonsexanbieterin.

Machst Du auch Telefonsex, wenn Du besuch von Freunden hast und dann zufällig jemand anruft?
Nein, bei Freunden und Bekannten mache ich das jetzt nicht, aber mein Freund, der bekommt das manchmal mit und der findet das dann sehr lustig. Der muss sich dann manchmal echt voll das Lachen verkneifen, wenn er hört, wie ich mich beschreibe und angeblich in Strapsen und Pumps zu Hause sitze, aber er mich dann tatsächlich im Trainingsanzug sieht.

Was war denn Dein abgefahrenstes Telefonsexerlebnis?
Es hat mal ein Kunde angerufen, der meinte er würde sich hier schön eine Möhre nach der anderen in den Hintern schieben, um die Richtige zu finden. Er hätte schon ein paar Tüten durch und er würde darauf stehen. Seit dem sehe ich Möhren in einem etwas anderen Licht (lacht).

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Unser Beispielfoto zeigt leider nicht die Autorin.

Fotos: Fotolia, Piper-Verlag

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