Sonntag, 2. September 2018 17:12 Uhr

Idris Elba: Über den Irrtum beim Thema Erfolg

Idris Elba fand die Regie-Arbeit an seinem ersten Film nervenauftreibend. Der britische Schauspieler feierte mit dem Kriminalfilm ‘Yardie‘ (2018) sein Regie-Debüt. Wie er im Interview mit der Zeitung ‘Irish Times‘ nun jedoch verriet, war die Arbeit an dem Streifen mit viel Nerven verbunden.

Idris Elba: Über den Irrtum beim Thema Erfolg

Idrios mit seiner Verlobten Sabrina Dhowre. Foto: WENN.com

„‘Yardie‘ ist ein kleines Projekt. Es wurde nicht als großer finanziell erfolgreicher Film angesehen. Natürlich ist das ein Geschäft und ich möchte stolz darauf sein. Ich glaube, da gibt es diesen Irrglauben, je erfolgreicher man ist, desto weniger ist man auf Erfolg angewiesen. Das ist nicht wahr. Macht ihr Witze? Ich habe bei diesem Ding Regie geführt. Ich habe es bewerkstelligt und nun mitzubekommen, wie es der Öffentlichkeit gezeigt wird, ist großartig. Ich meine, es ist nervenauftreibend. Aber ich kann meine Nerven beruhigen, indem ich es aushalte.“

Keine Gewaltverherrlichung

‘Yardie‘ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Victor Headley aus dem Jahr 1992. Darin geht es um einen jungen Jamaikaner, der nach London geschickt wird, um einen Drogen-Deal in die Wege zu leiten.

Idris war entschlossen, jegliche Gewalt im Film nicht zu verherrlichen. „Im Buch gibt es diese gewaltige Energie. Aufgrund der Art dieser Gewalt war ich nervös, diese im Film darzustellen. Ich musste mich selbst fragen, ‘Was will ich damit ausdrücken? Was will ich über diese Kultur aussagen?‘ […] Die Energie, die ich zeigen wollte, war die kulturelle Energie. Ich wollte das Gefühl rüberbringen, als wäre man gerade eben nach Jamaika gekommen. Ich wollte, dass man denkt, in den 1980er zurück zu sein.“

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