Donnerstag, 10. Januar 2019 18:57 Uhr

Ilka Bessin: „Ich bin in mir noch immer 70 Prozent Cindy aus Marzahn“

„Nur weil ich mit Cindy aus Marzahn aufgehört habe, werde ich jetzt nicht Hochdeutsch reden oder anfangen, Kabarett zu machen – das überlasse ich den Profis. Ansonsten bin ich in mir noch immer 70 Prozent Cindy aus Marzahn, und das wird auch bleiben“, so die Komikerin Ilka Bessin, die mit ihrer Bühnenfigur elf Jahre ein großes Publikum begeisterte und sich 2016 von „Cindy“ verabschiedet hat.

Ilka Bessin: "Ich bin in mir noch immer 70 Prozent Cindy aus Marzahn"

Foto: WENN.com

„Ich fand es wichtig, dass man irgendwann von der Bühne geht, ohne dass die Leute sagen: Oh, Gott, ich kann diese pinke Frau nicht mehr sehen.“ Ilka Bessin geht demnächst mit einem neuen Bühnenprogramm auf Tour und möchte sich zukünftig auch zu politischen Themen äußern.

Seinen Einfluss sollte man nutzen

„Wir haben als Künstler die Möglichkeit, wenn wir auf der Bühne stehen, unsere Meinung laut zu sagen und auf Sachen hinzuweisen, die nicht okay sind. Das sollte man auch nutzen.“ In der Sendung „phoenix persönlich“ spricht Alfred Schier mit dem Comedy-Star Ilka Bessin über ihre Kindheit, ihre Bühnenfigur „Cindy aus Marzahn“ und ihre Erfahrungen als Hartz IV-Empfängerin.

Bessin, die drei Jahre arbeitslos war, erklärt, dass sie in den Jahren den Glauben an sich selbst verloren habe. Sie hätte sich damals mehr Wertschätzung gewünscht, und warnt davor, Arbeitslose pauschal zu verurteilen und an den Rand der Gesellschaft zu drängen. „Es kann jedem passieren, man sollte den Leuten einen gewissen Respekt entgegenbringen.“

Zu sehen gibt es die Sendung Freitag, den 11. Januar 2019 um  18.00 Uhr auf Phoenix.

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren