Samstag, 28. April 2018 12:50 Uhr

Ilka Bessin: Sturzbetrunken von der Polizei nach Hause eskortiert

Ilka Bessin, die auf der Bühne elf Jahre lang die Kunstfigur „Cindy aus Marzahn“ verkörperte, hat eine sehr enge Beziehung zu ihrer Familie, insbesondere zu ihrer Mutter. Ausgerechnet diese enttäuschte sie während ihrer rebellischen Phase sehr, wie die Entertainerin gestern Abend in der Radio Bremen-Talkshow „3nach9“ gestand.

Ilka Bessin: Sturzbetrunken von der Polizei nach Hause eskortiert

Foto: Radio Bremen

„Ich habe meiner Mutter zu DDR-Zeiten 100 Mark aus dem Portemonnaie geklaut und alle in die Eisdiele eingeladen“, so Bessin im Gespräch mit Gastgeberin Judith Rakers. „Das war eine Menge Geld damals.“ Doch damit nicht genug. Im Jugendclub im brandenburgischen Luckenwalde, wo sie arbeitete, habe sich die heute 46-Jährige einmal so extrem betrunken, dass sie von der Polizei nach Hause chauffiert werden musste – sehr zur Scham ihrer Eltern. „Ich war sturzbetrunken und habe auf der Bank ‚Freedom Nelson Mandela‘ gesungen.“

„Das ist mein Zuhause“

In ihre Heimat nach Luckenwalde zieht es Ilka Bessin trotz ihrer Jugendsünden bis heute. „Das ist mein Zuhause“, erklärte der Comedy-Star bei „3 nach 9“. „Meine Mama lebt noch dort, mein Vater ist letztes Jahr verstorben. So oft ich Zeit habe, fahre ich dorthin.“

Es gebe den kleinen Schrebergarten ihrer Eltern, und wann immer die Leute sie nach ihren Urlaubsplänen fragten, würde sie antworten: „Ich fahre mit dem Auto zu meiner Mutter in den Garten. Da setze ich mich auf die Hollywoodschaukel, da wird
gekniffelt, da wird auch mal ein Eierlikör aus dem Waffelbecher getrunken.“ Das seien für Bessin die schönsten Erinnerungen.

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