03.12.2020 12:15 Uhr

Im Live-Stream: YouTuber lässt Frau sterben

Unvorstellbare Szenen spielen sich im Live-Stream des YouTubers Reeflay ab. Vor laufender Kamera lässt er seine Frau sterben...

Foto: Youtube/Reeflay

Immer wieder hat der russische YouTuber Stas Reschetnikow (30), besser bekannt als Reeflay, sich dabei gefilmt, wie er seine Freundin verbal und körperlich misshandelt. Die letzte Auseinandersetzung im Dorf Ivanovka, Nähe Moskau, führte jetzt sogar zum Tod der 26-Jährigen und das offenbar vor laufender Kamera…

Er wurde immer wieder handgreiflich

Eigentlich veröffentlicht der YouTuber Videos, in denen er sich dabei filmt, wie er in Online-Casinos spielt. Immer öfter wurden jedoch auch die Streitereien und Konflikte mit seiner Freundin Valentina zum Thema seiner Clips und Live-Streams. Dabei konnten die Fans mitverfolgen wie Reeflay immer wieder handgreiflich wurde, der Frau zum Beispiel Pfefferspray ins Gesicht sprühte, sie schlug oder sie verbal beleidigte.

„Scheiße, ich glaube, sie ist tot“

Auch bei seinem neuesten Live-Stream kam es zu einer Auseinandersetzung der beiden, woraufhin der 30-Jährige seine Freundin bei Minusgraden halbnackt vor die Tür gesetzt haben soll. Anstatt auf das Flehen von Valentina zu hören, sie wieder reinzulassen, filmte Stas unbeirrt weiter. Erst nach mehreren Stunden öffnet der YouTuber wieder die Tür und findet dort seine bewusstlose Freundin vor. Der 30-Jährige versucht sie vergeblich wiederzubeleben und vermutet: „Scheiße, ich glaube, sie ist tot“  während der Live-Stream noch läuft.

Er filmt einfach weiter

Reeflay rief die Rettungskräfte und legte die Leiche auf seine Couch. Bis zum Eintreffen der Rettungssanitäter filmt der YouTuber weiter, mit dem Leichnam im Hintergrund. Seine Zuschauer fragen den 30-Jährigen ob sie wirklich tot sei oder ob das ganze inszeniert wäre. „Sie ist wirklich tot“, antwortet Stas. Erst als die Sanitäter ihn auffordern die Kamera auszumachen, bricht der Live-Stream ab.

Deshalb musste sie sterben

Der YouTuber wurde festgenommen, auch wenn es laut der Behörden der Region Moskau keine Hinweise auf eine Gewalttat gab. Laut der Nachrichtenseite „Baza“ soll Reeflay im Verhör gesagt haben, wieso er seine Freundin aus der Wohnung warf. Angeblich soll er sie so „bestraft“ haben, da die 26-Jährige an einer Darmerkrankung litt. Berichten zufolge sei die Fra schwanger gweesen. (AK/PV)