Freitag, 6. April 2012 21:22 Uhr

Inka Bause spricht über ein dunkles Kapitel in ihrem Leben

Sie verkuppelt Menschen unterschiedlicher Couleur, doch auch bei ihr ging im Leben nicht alles glatt: Strahlefrau Inka Bause (43) sprach am Donnerstagabend in der Talkshow von Markus Lanz über die dunklen Seiten in ihrem Leben. Die äußerst sympathische Moderatorin erzählte, wie ihr Ex-Ehemann und Popsänger Hendrik Bruch sich 2003 das Leben nehmen wollte, weil er unter Depressionen litt.

Das Paar hatte 1996 geheiratet. Aus der Ehe ging eine gemeinsame, heute 15 Jahre alte Tochter hervor.

Bei Lanz sagte Bause u.a.: „Mein Mann wusste selbst auch nicht, was er hat. Wenn er raus ging in die freie Wildbahn, machte den Zampano. Er war unheimlich lustig, wir haben sehr viel gelacht. Dann mitzukriegen, dass die andere Seite der Medaille da ist, war sehr komisch.“

Mit dem plötzlichen Tod ihres Vaters, dem Schlager-Komponisten Arndt Bause, im Jahre 2003 sei die Belastung für sie zu groß geworden. Bause trennte sich: „Ich bin durchgedreht. Ich war immer die Starke in unserer Beziehung, die Powerfrau. Als mir der Boden unter den Füßen weggezogen wurde, habe ich gesagt: Ich halte diese Ehe nicht mehr aus. Ich wusste nicht warum. Ich habe ihn weggestoßen von mir. Ich habe gesagt: Ich muss selber klarkommen. Ich muss auf mein Kind aufpassen, auf meine Mutter aufpassen. Ich habe für Dich keine Kraft mehr. Kümmere Dich jetzt bitte um Dich selber. Das klingt jetzt sehr hart. Aber es war ein Selbstschutz für mich und meine Tochter“.

Im Dezember 2003 hatte sich Hendrik Bruch aus dem vierten Stock seiner Wohnung gestürzt, in die er gezogen war. 2004 folgte ein zweiter Suizidversuch, 2005 dann die Scheidung.

Heute verstehe sich das Paar wieder blendend, wenn es sich trifft: „Wir lachen wieder genauso viel wie früher. Wir haben ein wahnsinnig gutes Verhältnis. Ich glaube, dass es gut war, dass ich ihn alleine gelassen habe. Das haben mir auch ein paar Ärzte geraten.“

Hendrik Bruch arbeitet heute u.a. als Synchronsänger für Disney-Filme.

Fotos: ZDF/Wolfgang Lehmann

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