Mittwoch, 25. Januar 2012 14:16 Uhr

„Iron Sky“: Die Star-Wars-Nazi-Parodie kommt im April in die Kinos

München. ‚Iron Sky – Wir kommen in Frieden‘ ist eine aberwitzige und komödiantische Sci-Fi-Nazi-Persiflage der besonderen Art, über die wir seit einigen Jahren fortlaufend berichtet haben. Der Film offenbart, dass uns nicht nur von großen Meteoriten und Aliens Gefahr aus dem All drohen könnte, sondern auch von den Nazis!

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs schaffen es die Nazis nämlich mit Hilfe von riesigen Ufos, sogenannten Reichsflugscheiben, die dunkle Seite des Mondes zu besiedeln.

Als die Basis im Jahr 2018 zufällig von einer amerikanischen Mondmission entdeckt werden, sehen sie ihre Zeit gekommen, um auf der Erde wieder nach der Weltherrschaft zu greifen. Von nun an lastet das Schicksal der Menschheit auf den Schultern von Renate Richter (Julia Dietze), einer von der Nazi-Ideologie überzeugten Lehrerin mit Gretchenfrisur.

Auf der Erde angekommen, wird ihr jedoch schnell bewusst, dass sie ihr Leben lang einer Lüge aufgesessen ist. Nur wie soll es ihr gelingen, ihren machtbesessenen Verlobten Klaus Adler (Götz Otto) und dessen Götterdämmerung aufzuhalten?

Ebenso wirr und verrückt, wie die ganze Geschichte  selbst, ist die Produktionsgeschichte des Films. An ‚Iron Sky‘  sind nicht nur mehrere Produktionsfirmen, sondern auch die Fans selbst finanziell beteiligt.

„Crowd Funding“ heißt das neue Zauberwort, das in letzter Zeit imnmer häufiger in den Medien auftauchte, wenn es darum geht, Geld für künftige Filmprojekte zu sammeln. Der Film ist somit eines der bisher größten und erfolgreichsten Projekte, die auf diese Art finanziert und realisiert wurden.

Die Filmmusik schrieb übrigens die slowenische Techno-Metal-Band Laibach. Im April dieses Jahres starten Laibach passend zum Film ihre „We Come In Peace“-Tour.

Die Story: Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs schaffen es die Nazis mit Hil

Am 5. April 2012 kommt dieses einmalige Fest für die Lachmuskeln in die deutschen Lichtspielhäuser. Am 11. Februar hat der Film Premiere auf der Berlinale!

Fotos: Splendid

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