Sonntag, 14. Februar 2010 16:52 Uhr

Jackson liegt im Sterben und Dr. Murray plaudert mit Patienten?

Dr. Conrad Murray (56) hat es offenbar mit den Wiederbelebungsversuchen von Michael Jackson nicht sonderlich eilig gehabt.  Der Mitschnitt einer Voicemail könnte jedenfalls als Kernstück der Beweisaufnahme über Gedeih und Verderb des Hausarztes von Michael Jackson werden. Dr. Conrad Murray hinterließ nämlich eine Nachricht auf der Mailbox eines seiner Patienten. Angeblich just in dem Moment, wo der King Of Pop im Sterben lag, berichtet heute die News Of The World‘, der der Mitschnitt vorliegt. Der Anruf sei um 11.54 am 25. Juni erfolgt, erst um 12.21 Uhr sei der Notruf eines Assistenten Jacksons bei der Polizei eingegangen.

Aussagen zufolge habe Jacksons Herz aber gegen 11 Uhr zu schlagen aufgehört.

Den Anruf, den Murray offenbar ruhig und frei von jeder Hektik getätigt haben will, habe folgenden Wortlaut: „Hier ist Dr. Murray, Bob. Hallo, wie geht es Dir? Ähm, sorry, ich habe Sie nicht erreicht. Ich wollte mit Ihnen über die Ergebnisse des EECP reden (Enhanced External Counterpulsation – neues Heilverfahren für Herzpatienten – Die Red.). Sie haben die Studie richtig gut abgeschlossen. Wir würden Sie gern weiter als unseren Patienten sehen, auch wenn ich für eine Zeit wegen eines Auslandsaufenthaltes nicht in der Praxis bin.“

Zur selben Zeit soll Murray jedoch Jackson wiederbelebt haben, so die Beweisaufnahme. Die Anwälte des Arztes argumentieren aber, Murray habe diesen Anruf um 10.52 Uhr geführt, die Zeitschiene der Polizei könne nicht stimmen.

Die Verteidigung, die diesen Anruf eingereicht hat, sieht es genau anders herum: Jackson habe gelebt, Murray habe deshalb ohne jede Hektik und Aufregung telefoniert. Erst danach sei der Arzt in Jacksons Zimmer zurückgekehrt und habe ihn bewußtlos vorgefunden…

Für die Staatsanwaltschaft ist aber noch etwas anderes wichtig: Murray habe gar nicht von diesen Anrufen erzählt. So als ob der Kardiologe etwas zu verbergen habe…

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