MusikJames Arthur: Musik ist seine Therapie

James Arthur - Royal Albert Hall March 2022 - Justin Ng/Retna/Avalon BangShowbiz
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James Arthur - Royal Albert Hall March 2022 - Justin Ng/Retna/Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 02.10.2023, 08:00 Uhr

Der britische Sänger nutzt die Musik, um seine Traumata zu verarbeiten.

James Arthur kann beim Songwriting den Schmerz seiner Vergangenheit „anzapfen“.
Der 35-jährige Sänger enthüllt, dass er durch die Musik seine Traumata aus der Kindheit verarbeitet. „Aufgrund dessen, was ich in meinem Leben durchgemacht habe, werde ich in gewisser Weise immer ein gebrochenes Herz haben“, räumt der Brite gegenüber der ‚Bizarre‘-Kolumne der Zeitung ‚Sun on Sunday‘ ein. „Ich hatte damit zu kämpfen, verlassen zu werden und mit dem Gefühl, nicht dazuzugehören, als ich jünger war. Das ist es, worauf ich meine Künstlerpersönlichkeit aufgebaut habe. Es fällt mir leichter, den Schmerz anzuzapfen, weil ich alles darüber weiß – er geht nie weg. Wenn man ein Trauma erlebt, lernt man, damit zu leben. Man wird es nie los.“

Der ehemalige ‚X Factor‘-Gewinner hat zusammen mit seiner Partnerin Jessica Grist die elf Monate alte Tochter Emily. Kürzlich verriet er, wie sehr sich seine Perspektive verändert habe, seit er Vater wurde. „Ich war auf dieser egoistischen, selbstverliebten Suche nach Bestätigung und Anerkennung für meine Musik. Warum schenken mir die Leute keine Blumen? Und all so was“, schilderte der Chartstürmer gegenüber ‚The Sun‘. Mittlerweile habe er erkannt, was wirklich im Leben zähle. „Wenn man ein Kind hat, stirbt das Ego ein bisschen, und man fragt sich: Was machst du da? Es ist albern, sich so sehr um äußere Dinge von Leuten zu sorgen, die sich nicht um einen kümmern.“