03.01.2020 14:08 Uhr

„James Bond 25“: Was wir zum Film wissen müssen

Foto: Nicola Dove © 2019 DANJAQ, LLC AND MGM. ALL RIGHTS RESERVED.

007 wird 2020 bekanntlich auf die Kinoleinwände zurückkehren. Im ersten Film seit „Spectre“ aus dem Jahr 2015 wird Daniel Craig also wieder als Geheimagent zu sehen sein. Angeblich hatte der britische Schauspieler überhaupt keine Lust, noch einmal 007 zu spielen.

Ein finanziell nicht auszuschlagendes Angebot überzeugte ihn am Ende aber dennoch. Nachdem nach und nach einige Informationen und Gerüchte durchsickerten, ist es an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Was wissen wir über den 25. Bond-Film?

„Keine Zeit zu sterben“

Mehr als fünf Jahre mussten die Fans des MI6-Agenten James Bond bisher nur einmal warten, ehe sich die Reihe mit einem neuen Film zurückmeldete. Timothy Dalton spielte in Lizenz zum Töten 1989 zum letzten Mal 007, ehe Pierce Brosnan sechs Jahre später in „Goldeneye“ übernahm. In Casino Royale war 2006 schließlich zum ersten Mal Brosnans Nachfolger Daniel Craig zu sehen, der die Rolle seitdem innehatte. Zum fünften Mal ist Craig 2020 der berühmteste Geheimagent der Welt. Der neue Streifen heißt dabei „Keine Zeit zu sterben“ und ist eine wörtliche Übersetzung des englischen Originaltitels „No Time to Die“. Kinostart ist am 8. April 2020.

"James Bond 25": Was wir zum Film wissen müssen

Safin (Rami Malek). Foto: Nicola Dove © 2019 DANJAQ, LLC AND MGM. ALL RIGHTS RESERVED.

Regisseur Cary Fukunaga muss sich bei seinem Bond-Debüt allerdings damit abfinden, dass es zugleich der letzte Film mit Craig sein wird. Der 51-Jährige ließ sich außerdem von Beginn an nur sehr widerwillig von einer Rückkehr und der damit verbundenen Vertragsverlängerung überzeugen. Im August 2017 unterschrieb er schließlich ein neues, überaus gut dotiertes Angebot in Höhe von 50 Millionen britischen Pfund.

Eine Besonderheit ist die Rolle von Fukunaga ohnehin. Er ist nämlich der erste US-amerikanische Regisseur, der die Kontrolle über einen Film aus der Bond-Reihe übernimmt. Zur Seite stehen ihm jedoch etablierte Kräfte, die die Reihe bereits seit langem kennen. Unter anderem die beiden Drehbuchautoren Neal Purvis und Robert Wade, die bereits seit dem 1999-er Streifen Die Welt ist nicht genug gemeinsam an Bonds Abenteuern beteiligt sind. Auch Scott Z. Burns und Phoebe Waller-Bridge wirkten laut RTL am Drehbuch mit und sollen vor allem dafür sorgen, dass James Bond noch mehr Zielgruppen als zuvor anspricht. Wie das im Detail gelingen soll, ist derzeit aber noch unklar.

Trifft man sich wieder beim Blackjack?

Dass einige beliebte Bond-Themen auch im neuen Streifen wieder aufgegriffen werden, dürfte wohl klar sein. Was wäre ein Bond ohne spannende Kampfszenen an den verschiedensten Orten und mit den gefährlichsten Waffen?

Bereits der Trailer für den Film deutet einige von diesen Szenen an. Ein weiteres überaus beliebtes Thema der Bond-Filme war stets das Glücksspiel. Auch im 25. Film der Reihe könnte das Casino demnach wieder eine Rolle spielen, die vielleicht nicht so groß wie in „Casino Royale“sein wird, aber dennoch vorhanden ist. Nachdem zuvor vor allem Roulette und Poker den Ton angegeben haben, könnte in Keine Zeit zu sterben Blackjack in den Fokus rücken. Das Spiel eignet sich nämlich vor allem dank seiner vergleichsweise simplen Regeln, die aber dennoch für viel Spannung sorgen, äußerst gut für den Film. Laut Betway geht es bei Blackjack in erster Linie darum, die Summe der Karten auf der Hand möglichst nahe der Zahl 21 zu bekommen. Nur so kann der Croupier geschlagen werden. Strategien wie Double Down, Split, Hit oder Surrender bieten dem Spieler hierbei aber dennoch einige taktische Möglichkeiten. Ein Blackjack-Tisch könnte also der perfekte Ort sein, an dem sich James Bond sowie sein Gegenspieler und Bösewicht näher kommen.

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Rami Malek als Bösewicht

Bösewicht ist ein gutes Stichwort, denn ohne einen solchen kommt kein Film der 007-Reihe aus. In Keine Zeit zu sterben wird Rami Malek Bonds den Gegenspieler namens Safin verkörpern. Der Oscar-Gewinner (Bohemian Rhapsody) versucht im Film, seine Ziele mit biologischen Waffen zu erreichen. Dabei betonte Regisseur Fukunaga allerdings, dass es sich nicht um eine klassische Terroristen-Rolle handele. Stattdessen nutzt Safin die neueste Technologie und entführte dafür einen Wissenschaftler. Erst diese Tat machte den Geheimdienst auf ihn aufmerksam, sodass der sich eigentlich in Jamaika im Ruhestand befindende Bond von Felix Leiter kontaktiert wird.

Viele bekannte Namen werden im neuen Film ebenfalls zur Bond-Reihe zurückkehren. Ben Whishaw wird im MI6 als Q auftreten, während Ralph Fiennes wieder als M dabei ist. Léa Seydoux schlüpft abermals in die Rolle von Madeleine Swann, Jeffrey Wright spielt Felix Leiter, Rory Kinnear ist als Bill Tanner eingeplant und Naomie Harris repräsentiert wieder einmal Eve Moneypenny. Auch zur Geschichte selbst sind bereits einige Gerüchte öffentlich geworden, deren Bestätigung (oder auch nicht) allerdings wohl erst im Kino folgen wird. So soll James Bond endlich bereit sein, sich nach seinem letzten Abenteuer niederzulassen. Dabei scheint sogar eine Heirat mit Madeleine Swann nicht ausgeschlossen. Andere Gerüchte gehen wiederum davon aus, dass Daniel Craig sein letztes Abenteuer als 007 nicht schadlos übersteht. Was auch immer am Ende der Realität entspricht: Viele langjährige Fans der Reihe freuen sich schon jetzt unendlich auf den neuen Streifen im April.

Neben den bekannten Namen werden auch einige neue Schauspieler involviert sein. Zu ihnen gehört etwa Cristoph Waltz, der erneut einen kleineren Auftritt erhält. Dazu kommen Lashana Lynch, Billy Magnussen, Ama de Armas als neues Bond Girl, David Dencik und Dali Benssalah.

Schwierigkeiten beim Dreh

Die Dreharbeiten zum Film waren nicht unbedingt durch Einigkeit geprägt. Bestes Beispiel ist die Filmmusik, die so wichtig wie bei kaum einer anderen Reihe ist. War zunächst noch Dan Romer für sie verantwortlich, so verließ er die Arbeiten 2019 aufgrund von Differenzen hinsichtlich der musikalischen Ausrichtung. Hans Zimmer übernahm in der Folge als Komponist und muss sich durchaus beeilen, um das Projekt rechtzeitig fertigzustellen. Bezüglich des Titelsongs ist allerdings noch ist nicht bekannt, wer am Ende mit seiner oder ihrer Stimme den 25. Film prägt. Vor allem Sting und Ed Sheeran gelten laut TZ als heiße Kandidaten.

Die Drehorte des Films sind Norwegen, die Pinewood Studios in London sowie Jamaika, wo sich Craig beim Dreh eine Knöchelverletzung zuzog. Ein Mitglied der Crew verletzte sich zudem während einer kontrollierten Explosion, während Regisseur Fukunaga die Schauspieler durch seine Abwesenheit beim Dreh verärgerte, die er durch Überstunden am Wochenende wettmachen wollte. Am Ende wurden die Dreharbeiten am 26. Oktober 2019 dennoch erfolgreich abgeschlossen und die Protagonisten zeigten sich rundum zufrieden. (KTAD)

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