Wiedervereint für "Avatar 2"James Cameron: Kate Winslet war von „Titanic“ sicher „traumatisiert“

Vergeben und vergessen? James Cameron und Kate Winslet im Dezember 2022 bei einem Pressetermin zu "Avatar: The Way of Water". (smi/spot)
Vergeben und vergessen? James Cameron und Kate Winslet im Dezember 2022 bei einem Pressetermin zu "Avatar: The Way of Water". (smi/spot)

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SpotOn NewsSpotOn News | 05.12.2022, 13:43 Uhr

James Cameron ist sich sicher, dass Kate Winslet beim Dreh von "Titanic" traumatisiert wurde - schließlich erklärte die Schauspielerin damals, nie mehr mit ihm drehen zu wollen. Nun kommt ihr neuer gemeinsamer Film in die Kinos: "Avatar 2".

Erfolgsregisseur James Cameron (68) fürchtet, dass Kate Winslet (47) von der Arbeit an "Titanic" "traumatisiert" wurde. Das erklärte der Regisseur des Blockbusters von 1997 in einem Interview mit "Radio Times", aus dem Medien wie der "Independent" zitieren.

"Ich glaube, Kate war nach 'Titanic' ein wenig traumatisiert von dem Ausmaß der Produktion und ihrer Verantwortung darin", so Cameron in dem Gespräch. Die Schauspielerin war damals erst 22 Jahre alt, der elffache Oscar-Abräumer war ihre bis dato größte Produktion.

"Man müsste mir viel Geld zahlen, um wieder mit Jim zu arbeiten"

Aber auch ein anderer Faktor könnte ausschlaggebend für Kate Winslets mutmaßliches "Titanic"-Trauma sein. In Interviews kurz nach dem Kinostart des Erfolgsfilms sprach sie über das "jähzornige" Temperament des Regisseurs. Sie habe manchmal fast Angst vor ihm gehabt. "Man müsste mir viel Geld zahlen, um wieder mit Jim zu arbeiten".

Nun hat Kate Winslet offenbar genug Geld bekommen – oder sie hat ihre Meinung über James "Jim" Cameron geändert. Den für "Avatar: The Way of Water" drehte sie wieder mit dem Kanadier – zum ersten Mal seit "Titanic". Am 14. Dezember startet die Fortsetzung des Megahits "Avatar" von 2009, der sogar "Titanic" als erfolgreichsten Film aller Zeiten ablöste.

James Cameron ist heute sanfter

In einem Interview mit der britischen Zeitung "Times" erklärte Kate Winslet, warum es zu der erneuten Zusammenarbeit kam. Cameron sei jetzt "viel ruhiger" am Set. Bei "Titanic" sei der Regisseur stark unter Druck gewesen, daher der manchmal rüde Umgangston. Sie habe Cameron als Filmemacher aber schon damals geschätzt. Das habe sie in Interviews zu der Zeit auch gesagt, dies sei aber angesichts ihrer Kritik untergegangen.

Auch James Cameron glaubt übrigens, dass er heute umgänglicher ist. Er sei "viel sanfter geworden", sagte er zu "Radio Times".