Montag, 2. Mai 2011 11:48 Uhr

James Caviezel: Mel Gibsons Jesus-Film kostete ihn die Karriere

Los Angeles. Schauspieler James Caviezel (42) erklärte sich trotz Warnungen bereit, in Mel Gibsons Drama ‚Die Passion Christi‘ im Jahre 2004 die Rolle des Jesus Christus zu übernehmen und besiegelte damit das Ende seiner Schauspielkarriere.

Dem Akteur (‚Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit‘) prophezeite man in Hollywood eine große Karriere und der aufstrebende Star spielte in Kassenschlagern wie ‚Der Graf von Monte Christo‘ mit und stand bei ‚Angel Eyes‘ mit Jennifer Lopez vor der Kamera. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er im Jahre 2000 mit dem Zeitreisedrama ‚Frequency‘ an der Seite von Dennis Quaid.

Mit ‚Die Passion Christi‘ kam seine Karriere jedoch zum Erliegen. Zwar auch ein großer Erfolg an der Kinokasse entpuppte sich das kontroverse Drama als Karrierekiller für den US-Amerikaner. „Man schneidet mich in Hollywood, meine eigene Branche lehnt mich ab“, erklärte der Beau bei einer Rede in einer Kirche in Orlando im US-Bundesstaat Florida.

Er bekomme keine Angebote mehr. Doch Regisseur Mel Gibson hatte ihn gewarnt: „Du wirst in dieser Stadt nie wieder arbeiten“, habe der Filmemacher zu ihm gesagt, doch jeder müsse sein Kreuz annehmen, so der überzeugte Katholik James Caviezel. Tatsächlich hat der Star seitdem nur in einer kümmerlichen Handvoll Filmen mitgewirkt.

Auch Mel Gibson selbst ist sein Werk nicht gut bekommen. Der Film wurde als antisemitisch verschrieen und dem Autor warf man auch entsprechende Äußerungen vor. „Mel Gibson ist ein schrecklicher Sünder, finden Sie nicht?“, fragte Jim Caviezel sein frommes Publikum. „Mel Gibson braucht keine Richter, er braucht Eure Gebete.“

Der Star bereut es trotzdem nicht, die Rolle des Jesus übernommen zu haben und er macht sich auch keine Sorgen um seine Karriere: „Jesus ist heute kontroverser als eh und je. Nicht viel hat sich in den letzten 2000 Jahren verändert.“
Es sei kein Zufall, dass er im Alter von 33 Jahren den Jesus gespielt habe, schließlich habe er auch die gleichen Initialen, so James Caviezel. (CoverMedia)

Fotos: wenn.com, Archiv

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