Donnerstag, 7. November 2019 22:40 Uhr

Jamie Lee Curtis hatte Angst vor der Drogen-Enthüllung

imago images / Future Image

Hollywood-Legende Jamie Lee Curtis hatte Angst davor, dass ihre Drogensucht entdeckt werden könnte. Die 60-jährige Schauspielerin schaffte es im Jahr 1999, sich endlich von ihren Suchtproblemen zu befreien. Zuvor war sie ganze 10 Jahre lang abhängig von Opioiden gewesen.

Erst viele Jahre später brachte es Curtis über sich, über ihre Krankheit zu sprechen, da sie lange Zeit Angst davor hatte, ihre Drogensucht öffentlich zu thematisieren.

„Tierische Angst“

In der ‚Recovery‘-Ausgabe der ‚Variety‘ erklärt sie: „Ich hatte tierische Angst. Ich hatte solche Angst, dass jemand in der cleanen Community mein Vertrauen missbrauchen würde. Aber meiner Erfahrung nach passiert das nicht wirklich und meine Ängste waren unbegründet. Es gibt keine Garantie in der Welt, dass niemand dein Vertrauen missbraucht. Es gibt auch Wege, auf denen Menschen private Hilfe bekommen können. Es gibt Wege, damit die Menschen verstehen, dass Personen des öffentlichen Lebens Privatsphäre benötigen, um sich zu öffnen und über ihr schambehaftetes Geheimnis, das sie ihr Leben lang quält, zu reden.”

Die ‚Halloween‘-Darstellerin ist sehr darauf bedacht, sich immer wieder mit ihren Suchtproblemen zu konfrontieren, um nicht rückfällig zu werden. Deswegen besucht sie weiterhin regelmäßig Treffen für Drogenabhängige oder organisiert diese sogar selbst. Sie erzählt weiter: „Ich bin sehr vorsichtig. Wenn ich arbeite und es keine Recovery-Treffen gibt, dann organisiere ich welche.“

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