Dienstag, 15. Juni 2010 08:44 Uhr

Jan Delay über seine Stilikone Thomas Gottschalk und geschminkte Männer

München. Musiker Jan Delay, der für seine extravaganten Outfits bekannt ist, erklärt im Interview mit der Zeitschrift ‚Glamour‘, dass Thomas Gottschalk seine männliche Stilikone ist: „Weil er sich einen Dreck darum schert, was andere sagen, und anzieht, worauf er Bock hat – das finde ich ganz groß.“
Auf der Bühne zeigt sich der 33-Jährige stets als eleganter Dandy mit Anzug und Hut. Für Delay ist sein Look ebenso wichtig wie die Musik: „Er gehört genauso dazu wie das Schlagzeug. Die Leute erwarten diese optische Komponente. Die visuelle Ebene muss der Musik noch ein Ausrufezeichen verleihen. Nicht wie bei Bands, die in ihren Wohlfühl-Pullis auftreten.“

Den deutschen Mann an sich hält Delay heute für stilsicherer und selbstbewusster als früher: „Männer haben weniger Angst vor Mode. Und nicht nur davor. Mittlerweile wissen Männer, dass sie nicht gleich als schwul deklariert werden, wenn sie sich für Kochen oder Möbel interessieren. Das sind alles Dinge, die einfach Spaß machen und schön sind. Männer haben einfach geschnallt, dass ihnen sonst etwas entgeht.“ Nur eine Sache sollten die Männer den Frauen überlassen: „Also mit Schminke und Männern habe ich ehrlich gesagt immer noch meine Probleme“, gesteht der Musiker.

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