Mittwoch, 2. Oktober 2019 09:18 Uhr

Jan Leyk hat 250.000 Euro Schulden: „Pleite sein ist heftig“

Foto: imago images / Christian Schroedter

Laiendarsteller Jan Leyk, bekannt aus „Berlin Tag & Nacht“, machte bei Instagram ein privates Geständnis: Er ist pleite. Zwischen 2011 und 2012 war Jan bei der Reality-Sendung zu sehen, danach in Shows wie z.B. bei „Promi Big Brother“ oder „Grill den Henssler“ zu Gast.

Nach eigenen Angaben verdiente Jan Leyk zeitweise sehr viel Geld, erzählte via Instagram: „Für die Jahre 2014, 2015, 2016. Drei Jahre, in denen ich unfassbar viel Geld verdient habe. Das hat auch jeder mitbekommen.“ Die Einnahmen kamen aus TV-Engagements und von seiner DJ-Tätigkeit. 

Quelle: instagram.com

„Ich bin krank“

Doch dann der Schreck, wie Jan Leyk weitererzählt: „Ich habe vor anderthalb Jahren eine Betriebsprüfung reingeknallt bekommen.“ Er sagt aber auch, dass er mit dem vielen Geld die Jahre über verschwenderisch umging, viel spendete, aber sich auch Dinge leistete: „Ich habe in Saus und Braus gelebt und total viel Geld aus dem Fenster geschmissen. Habe mir völlig unnütze teure Uhren gekauft.“

Er hat dann aber realisiert, dass er die teuren Dinge nicht braucht: „Das macht einen nicht glücklich!“ Hinzu kommen gesundheitliche Probleme: „Ich bin krank, mir geht es beschissen.“ Erst kürzlich offenbarte er: „Ärzte sprechen von Hypersensibilität, Depression, Burnout, Angststörungen und Panikattacken.“

Privatinsolvenz

Die Geldsorgen machen ihm da natürlich zusätzlich zu Schaffen. Von 250 000 Euro Schulden ist die Rede, die er beim Finanzamt nachzahlen soll. Geld, das Jan aktuell nicht besitzt. „Pleite sein ist heftig, auch weil ich seit acht Jahren nie Schulden hatte. Das ist beschissen, gerade für einen Mann“, so Leyk. Er sagt aber auch, dass die Forderungen beim Finanzamt teilweise auf Unwahrheiten beruhen.

Quelle: instagram.com

„Bei dieser Prüfung wurden Sachen an den Haaren herbeigezogen, die ich im besten Wissen widerlegen konnte, aber das war dem Finanzamt egal“, erläutert er. Er soll u.a. Steuern für DJ-Gigs nachzahlen, bei denen er keine Gage erhalten habe, die das Finanzamt mit rund 20.000 Euro Gage pro Gig notiert hat.

Und wie geht es nun weiter? „Ich werde in die private Insolvenz gehen“, zieht Jan den Entschluss, etwas andere bleibe ihm nicht übrig, da das Finanzamt sich nicht auf Ratenzahlungen oder Stundungen einlasse.

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