Montag, 6. August 2018 00:31 Uhr

Jan Ullrich spricht: „Ich mache eine Therapie“

Am Wochenende erreichten uns beunruhigende Nachrichten aus Mallorca. Der einstige Radsport-Star Jan Ullrich war am Freitag festgenommen worden, nachdem er auf dem Nachbargrundstück von Filmemacher Til Schweiger randalierte. Der 44-Jährige war kurzeitig festgenommen worden.

Jan Ullrich spricht: "Ich mache eine Therapie"

Jan Ullrich vor dem Gerichtsgebäude. Foto: Kay Kirchwitz/STARPRESS/dpa

Jetzt gestand das einstige Sport-Idol Drogenkonsum. „Erstmals gibt Ullrich zu, dass er Drogen konsumiert hat und kündigt Konsequenzen an“, heißt es in der ‚Bild‘-Zeitung dazu. In einem Interview des Blattes vom Sonntag sagte er: „Aus Liebe zu meinen Kindern mache ich jetzt eine Therapie. Die Trennung von Sara und die Ferne zu meinen Kindern – die ich seit Ostern nicht gesehen und kaum gesprochen habe, haben mich sehr mitgenommen. Dadurch habe ich Sachen gemacht und genommen, die ich sehr bereue.“

Über den Vorfall auf dem Anwesen von Schweigers Finca in Esporles – einem Bergdorf im Tramuntanagebirge im Westen Mallorcas – sagte Ullrich: „Ich bin zu Til rüber, weil ich hörte, dass er demnächst Mallorca wieder verlässt und wollte mich verabschieden.“

Quelle: instagram.com

Weil aber keiner zuvor seine Rufe gehört habe, habe er schlussendlich „einfach das Grundstück betreten. Im Garten war auch eine Person – ein Mitarbeiter von Til –, die sich eine Zeitlang bei mir durchgefuttert und mich dann sogar bestohlen hat. Es gab Wortgefechte, auch mit Til, möglicherweise auch mal eine Berührung an der Schulter. Plötzlich sprang mich diese Person mit einem Kung-Fu-Tritt an. Ich konnte ausweichen, bin aber auf den Ellenbogen gefallen. Dann kam schon die Polizei.“

Ullrich war bei dem Gerangel verletzt worden und wurde zunächst in eine Klinik gefahren. Danach verbrachte er eine Nacht im Gefängnis.

Jan Ullrich spricht: "Ich mache eine Therapie"

Foto: WENN.com

„Auch seine Frau hat alles gegeben“

Anschließend wurde Ullrich einem Richter vorgeführt, der ihm ein Annäherungsverbot zu Til Schweiger auferlegte – Abstand mindestens 50 Meter. „Ich lasse vom Gärtner jetzt eine Linie im Garten ziehen, damit ich weiß, wo die 50-Meter-Grenze liegt.“ Er wolle sich bei Schweiger entschuldigen – doch erwarte er „aber auch eine Entschuldigung.“

Til Schweiger (54) hatte zuvor der Zeitung mit den vier Buchstaben seine Version des Zwischenfalls geschildert. „Ich habe das nicht getan, um ihn zu verpetzen. Ich habe wirklich tolle Freunde von ihm kennengelernt, die alles gegeben haben, um ihm zu helfen. Auch seine Frau hat alles gegeben. Aber am Ende hatte er keine Freunde mehr, sondern nur noch Menschen, die ihn systematisch ausgeraubt haben. Jan wirkte völlig zugedröhnt und nicht mehr zurechnungsfähig. Deswegen habe ich das angesprochen.“

Quelle: instagram.com

Der einstige Sportheld – einziger deutscher Sieger der Tour de France – war 2017 mit seiner Familie aus der Schweiz nach Mallorca gezogen, im Juni gab er die Trennung von seiner Ehefrau Sara bekannt. Das Paar hat drei gemeinsamen Söhne. (KT)

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