Sonntag, 23. September 2018 20:15 Uhr

Jane Fonda bereut ihre Schönheits-OPs

Die Schauspielerin Jane Fonda sieht mit ihren 80 Jahren erstaunlich jung aus – allerdings ist sie nicht gerade stolz darauf. In einer Dokumentation des amerikanischen TV-Senders HBO „Jane Fonda in Five Acts“ gab sie zu, dass sie diverse Schönheits-OPs hatte, weil sie „nicht immer müde aussehen wollte“. Weiterhin sagte sie, sie „wünschte, sie hätte sich selbst damals einfach besser annehmen können.“

Jane Fonda bereut ihre Schönheits-OPs

Foto: Euan Cherry/WENN

„Manchmal hasse ich mich dafür, dass ich das gemacht habe, um mit meinem Aussehen zufriedener zu sein. Eigentlich liebe ich ältere Gesichter, die von Lebenslinien durchzogen sind, zum Beispiel wie das von Vanessa Redgrave. Ich wünschte, ich wäre mutiger gewesen, aber ich bin nun einmal so wie ich bin.“

Nach einem Interview mit „Today“-Moderatorin Megyn Kelly im letzten Jahr, gab es diverse Schlagzeilen über Jane Fondas Schönheits-OPs. Fonda hatte Kelly kritisiert, weil sie sie direkt darauf angesprochen hatte und dies als „unangebracht“ bezeichnet.

Später sagte Fonda der „Variety“: „Es zeigt mal wieder, dass sie einfach keine gute Interviewerin ist“. Darauf erwiderte Kelly später in ihrer Show, „dass Fonda wegen ihrer umstrittenen ‚Anti-Vietnamkriegs-Vergangenheit‘ nicht in der Position sei, zu bestimmen, was angebracht oder unangebracht ist.“

Unglückliches Foto

Fonda engagierte sich in den 70er Jahren gegen den Krieg und war sogar nach Nordvietnam gereist, um vor Ort gegen den Einzug der amerikanischen Truppen zu protestieren.

Ein zugegebenermaßen sehr unglückliches Foto von ihr, auf dem sie an einer vietnamesischen Flugabwehrkanone sitzt, hatte damals Schlagzeilen gemacht und ihr bei vielen Veteranen den Namen „Hanoi Jane“ eingebracht. Außerdem galt sie seitdem für die meisten Amerikanern als Verräterin, auch wenn sie einige Unterstützung fand, nachdem sie einen geheimen Bombenangriff der Amerikaner publik gemacht – und so vielen Menschen das Leben gerettet hatte.

In der „The Late Show with Stephen Colbert“ sagte sie vergangenen Mittwoch: „Dieses Foto werde ich bis an mein Lebensende bereuen – aber nicht, dass ich gegen den Krieg war“.

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