Mittwoch, 11. Januar 2012 22:20 Uhr

Jane Fonda: „Hollywood geht mit älteren Frauen sehr hart um“

München. Jane Fonda überrascht mit ihren 74 Jahren noch immer mit perfekten Auftritten auf dem roten Teppich und versprüht dabei die Energie einer 30-Jährigen. „Ich habe tatsächlich ziemlich viel Power. Und durch meine Lebensweise erhalte ich sie mir: Ich schlafe täglich neun Stunden. Außerdem ist die Einstellung wichtig. Man muss Ideen und Projekte haben, das hält einen geistig wach“, beschreibt die Schauspielerin ihr Rezept gegen das Älterwerden im Interview mit dem Magazin ‚Vogue‘.

Neben ihrem Engagement für mehrere Non-Profit-Organisationen verwirklicht sich Fonda in ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben. Zudem ist sie im Internet präsent: „Ich habe einen Blog, ich bin auf Facebook und Twitter. Damit habe ich mit 71 begonnen. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal machen würde, aber nun bin ich froh, angefangen zu haben.“

Mit dem Film „Das Schwiegermonster“ gelang ihr 2005 außerdem der Wiedereinstieg in die Filmbranche, der sie lange Zeit den Rücken kehrte: „Ich hatte bei den Dreharbeiten eine wirklich gute Zeit, und ich finde auch, dass ich nun eine viel bessere Schauspielerin bin als früher. Doch das nützt mir wenig. Hollywood geht mit älteren Frauen sehr hart um“, so Fonda.

Anders als prominente Kolleginnen spricht Fonda bemerkenswert offen und auch selbstkritisch darüber, dass sie ihre Attraktivität auch mehreren Schönheitsoperationen zu verdanken hat: „Ich bin nicht stolz darauf. Ich wünschte mir, ich hätte mehr Mut, die Spuren des Alters zu akzeptieren“, sagt die Schauspielerin gegenüber ‚Vogue‘ und erklärt ihre Beweggründe: „Kurze Zeit nachdem ich mich wieder verliebt hatte, sah ich mein Spiegelbild in einem Schaufenster: Ich fand mich alt und entschied mich für eine Schönheits-OP.“

Mit den Eingriffen habe sie jedoch keine grundlegende Veränderung herbeiführen wollen, so Fonda: „Der Chirurg sollte lediglich die Müdigkeit entfernen, die ich gar nicht fühlte. Ich will nicht mein Leben aus meinem Gesicht verschwinden sehen.“

Foto: wenn.com

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