09.10.2020 10:55 Uhr

Jane Fonda: „Ich war schon immer privilegiert“

Jane Fonda wird man in Zukunft wohl nicht mehr beim Bummeln sichten können. Die Hollywood-Ikone und Umweltaktivistin will nicht mehr shoppen gehen und das aus gutem Grund.

imago images / Future Image

Hollywood-Legende Jane Fonda ist bekannt für ihren leidenschaftlichen Einsatz in Sachen Klimaschutz. Jetzt geht sie sogar noch einen Schritt weiter und will der Umwelt zuliebe nicht mehr shoppen gehen.

„Wir müssen mit weniger zufrieden sein!“

Die Hollywood-Ikone ist eigentlich ein Fashion-Freak – um dem Planeten etwas Gutes zu tun, recycelt sie ihre Klamotten jedoch inzwischen lieber. „Wir dürfen nicht verschwenderisch sein. Wir müssen mit weniger zufrieden sein“, fordert sie. „Ich versuche, keine neue Kleidung mehr zu kaufen.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Jane Fonda (@janefonda) am Jun 22, 2020 um 11:23 PDT

Jane ist sich ihres Privilegs bewusst

Allerdings sei es für die 82-Jährige relativ einfach, da ihr Kleiderschrank „eine Menge Klamotten“ enthalte, aus denen sie ihr Outfit zusammenstellen könne. Im Gespräch mit dem „Interview“-Magazin betont Jane, dass sie sich ihres eigenen Privilegs sehr bewusst sei. „Ich muss sehr ehrlich sein. Ich bin Henry Fondas Tochter. Ich war schon immer privilegiert. Als ich Probleme hatte, Geld zu verdienen, hatte ich Ersparnisse, auf die ich zurückgreifen konnte. Ich will nicht vorgeben, dass ich meine letzten Cents zusammenkratzen musste“, erklärt die Schauspielerin.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Jane Fonda (@janefonda) am Apr 23, 2020 um 1:21 PDT

Es lief nicht alles rund

Doch es lief nicht immer ganz so rund, auch Jane hat härtere Zeiten hinter sich. „Eine Weile lebte ich hart an der Schmerzgrenze, aber ich wusste immer, dass ich es durchstehen würde. Das muss ich sagen. Mein Privileg hat mich sehr beschützt.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Jane Fonda (@janefonda) am Apr 13, 2020 um 8:52 PDT

Galerie

Sie war eine Nacht im Gefängnis

Nicht nur in finanzieller Hinsicht fühlt sich die „Grace and Frankie“-Darstellerin bevorzugt. Als sie sich dem Klimawandel-Protest in Washington anschloss, wurde Jane verhaftet und musste eine Nacht im Gefängnis verbringen. Dieses Erlebnis war jedoch weit weniger dramatisch, als man vermuten würde. „Ich bin weiß und berühmt und ich glaube, es kamen Befehle vom Justizminister, mich mit Samthandschuhen anzufassen“, deckt sie auf.

BANG/ KuT