Jason Momoa: “Ich musste als Kind viele Ungerechtigkeiten erleben”

Jason Momoa: “Ich musste als Kind viele Ungerechtigkeiten erleben”
Jason Momoa: “Ich musste als Kind viele Ungerechtigkeiten erleben”

Jason Momoa & Ray Fisher vorn. © IMAGO / Future Image International

20.03.2021 22:24 Uhr

Fans des DC-Universums dürfen sich freuen! Fast vier Jahre nach dem Kino-Hit veröffentlicht US-Regisseur Zack Snyder seine Version von “Justice League”. Seit dem 18. März ist der vierstündige Superhelden-Epos auf Sky und über Sky Ticket erhältlich.

Doch trotz der langen Laufzeit verspricht der Streifen vor allem Eines: Action pur und jede Menge Star-Power. Neben „Batman“ Ben Affleck und „Wonder Woman“ Gal Gadot ist auch Jason Momoa als „Aquaman“ zu sehen. US-Schauspieler Ray Fisher brilliert dagegen als „Cyborg“.

Ray Fisher wäre wohl Anwalt geworden

Besonders spannend: Die Superhelden treffen im Film auf altbekannte Bösewichte wie den „Joker“ (Jared Leto). Ob die Leinwandstars auch im wahren Leben einen Sinn für Gerechtigkeit haben? Ray Fisher bestätigte im Interview: „Auf jeden Fall. Ich wurde sehr religiös erzogen. Außerdem haben mir meine Eltern eine Art moralischen Kompass mitgegeben. Ich habe jedoch auch durch Zeichentrickfilme gelernt, was Gerechtigkeit bedeutet. Als Kind sieht man vieles natürlich noch schwarz und weiß. Dinge sind entweder richtig oder falsch. Je älter man wird, desto mehr sieht man, dass es auch Grauzonen dazwischen gibt.”

Der Schauspieler gab daraufhin mit einem Lächeln zu: “Wenn ich kein Schauspieler geworden wäre, wäre ich jetzt wahrscheinlich Anwalt. Ich mag es, zu debattieren!”

Jason Momoas Sinn für Gerechtigkeit

Auch Jason Momoa spielt nicht nur in “Justice League” einen Kämpfer für die Gerechtigkeit. Er verriet im Interview: “Ich wurde von einer alleinerziehenden Mutter großgezogen und musste schon als Kind jede Menge Ungerechtigkeiten miterleben. Daraus habe ich schon früh einiges lernen können. Meinen Sinn für Gerechtigkeit habe ich aber definitiv von meiner Mutter und ich setze mich bis heute stark dafür ein, dass alle Menschen so behandelt werden, wie sie es verdienen.”

Starke Worte, die Ray Fisher mit dem jüngsten Superhelden-Epos von Zack Snyder in Verbindung brachte: “Das finde ich das Schöne an der Welt, die Zack erschaffen hat. Er gibt den Zuschauern und den Charakteren Raum für Grauzonen und Raum für Fragen. Die Superhelden, die wir spielen, müssen in ihrer Komplexität unsere heutige Welt widerspiegeln. Bei uns gibt es auch kein Schwarz und Weiß!” Der Regisseur selbst zeigte sich im Interview bescheidener. Er erklärte: “Ich habe seit ‘Watchman’ quasi immer dieselbe Art von Film gemacht – in Bezug auf den Aufbau und die Perspektive des Superhelden-Genres. Trotzdem glaube ich, dass das Genre noch so viel mehr zu bieten hat.” (RK)