Jenke von Wilmsdorff: „Ich wollt Euch mal mein Gesicht zeigen!“

Jenke von Wilmsdorff: "Ich wollt Euch mal mein Gesicht zeigen!"
Jenke von Wilmsdorff: "Ich wollt Euch mal mein Gesicht zeigen!"

Foto: Jenke von WIlmsdorff / Instagram

06.02.2021 20:00 Uhr

Jenke von Wilmsdorff sorgt immer wieder für Aufsehen mit seinen außergewöhnlichen Experimenten. Doch mit seinem letzten Versuch hat er nicht nur für viele geschockte Gesichter gesorgt, sondern auch sich selbst nicht unbedingt einen Gefallen getan.

Vor zwei Monaten wagte Jenke von Wilmsdorff einen riskanten TV-Selbstversuch: in 100 Tagen 20 Jahre jünger aussehen. Und da es in der heutigen Zeit einfacher ist einen Termin beim Beauty-Doc, als beim Zahnarzt zu kriegen, wollte er das Ziel mithilfe zahlreicher Schönheitsoperationen erreichen. Einige Male legte sich der 55-Jährige für die Show „Jenke – Das Schönheitsexperiment“ unters Messer.

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„Es wird wieder jenkiger“

Darin enthalten waren unter anderem ein Augenlifting und Unterspritzung von Eigenfett. Nach den OP’s sah Jenke zwar nicht 20 Jahre, aber ca. 10 Jahre jünger aus – zum Missfallen der Zuschauer und seiner Fans. Jetzt zieht der Journalist selbst ein Fazit.

Auf Instagram richtete er einige Worte an seine Follower. „Ich wollte euch mal schnell mein Gesicht zeigen, weil sich die Nachrichten häufen, in denen ihr fragt: ‚Wie siehst du denn jetzt eigentlich aus Junge?‘ Und ich finde – es wird“. Weiter erkläre er mit Verweis auf die unterschiedlichen Behandlungs-Intervalle: „Die(se) Seite wurde vor knapp viereinhalb Monaten behandelt,und operiert, die andere vor knapp dreieinhalb Monaten. Ich finde, die hängt der einen noch hinterher, aber im Allgemeinen wird es wieder jenkiger. Das heißt: noch ein paar Monate und ich sehe wieder rattenscharf aus“.

„Mein Fleisch rutscht immer einen Haken weiter“

In ProSieben-Magazin „red!“ sprach Wilmsdorff außerdem über Details zu seinen operativen Schönheitseingriffen – und den Folgen. Unter anderem hatte er sich nämlich auch einem sogenannten Fadenlifting unterzogen – und das klingt so richtig unangenehm. „Diese Fäden haben ganz, ganz viele kleine Haken und je nachdem wie ich mich bewege, wie ich kaue, wie herzhaft ich lache, rutscht das Gewebe, also mein Fleisch, einen Haken weiter. Das tut nicht weh, aber es ist ein wahnsinnig unangenehmes Gefühl“.

Beim Fadenlifting werden Fäden in das Hautgewebe eingebracht, um erschlaffte Partien zu glätten und auch ein wenig anzuheben. An den Stellen, an denen die Fäden angebracht sind, baut die Haut mehr Kollagen auf. „Die Fäden bauen sich nach einigen Wochen bis Monaten wieder ab – die Wirkung hält zirka zwei Jahre an“, sagte die plastische Chirurgin Ute Bergander gegenüber „Watson“.

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Nachwirkungen und schlimmes Feedback

Und auch mit Nachwirkungen hat Jenke von Wilmsdorff noch zu kämpfen. So hängt zum Beispiel sein linkes Auge runter. „Das war nie so gequetscht“, verriet er gegenüber red!-Moderatorin Viviane Geppert. Er hofft nun, dass sich das mit der Zeit wieder normalisiere.

Das Feedback von außen scheint ebenfalls nachzuwirken. Für das Experiment hagelte es jede Menge Kritik, mehrmals sei der Name „Mickey Rourke“ gefallen. Von dem ehemals attraktiven Hollywood-Star ist nach unzähligen chirurgischen Eingriffen kaum noch etwas zu sehen. „80 Prozent der Leute haben gesagt, du siehst scheiße aus, das war ein großer Fehler“. Besonders Jenkes Mutter hatte mit der drastischen Veränderung ihres Sohnes zu kämpfen, es habe sie regelrecht „umgehauen“ und das nicht im positiven Sinne. „Sie war so fix und fertig und sagte, das ist nicht das Lächeln meines Sohnes. Sie fand mich entstellt.“

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Foto: Benedikt Müller/ ProSieben

Sein Fazit

Letztendlich hat Jenke seine ganz eigene Meinung zu Schönheitsoperationen. „Man kann in Würde altern, aber wenn der Einzelne das nicht möchte, ist das völlig legitim.“ Nächste Woche steht übrigens schon wieder das nächste Experiment an – es soll wieder um eine Sucht gehen. Na hoffentlich nicht die nach Beautyeingriffen.