25.06.2020 10:15 Uhr

Jennifer Aniston verrät: „Friends“-Image war wie ein Fluch

Jennifer Aniston wurde als Rachel Green weltberühmt. Es kostete sie allerdings jede Menge Kraft und Nerven, nicht nur auf ihre "Friends"-Rolle reduziert zu werden.

lev radin/Shutterstock.com

Jennifer Aniston (51) hat als Rachel Green ganze zehn Jahre lang das Fernsehpublikum unterhalten. Der weltweite „Friends“-Erfolg hatte für die heute 51-Jährige aber auch Schattenseiten, wie sie nun im Rahmen eines Gesprächs mit „The Hollywood Reporter“ erzählte. „Ich konnte Rachel Green um nichts in der Welt loswerden“, berichtete die Schauspielerin. Sie habe zu jener Zeit stark mit sich und dem Image kämpfen müssen, „wer ich in dieser Branche für immer war“.

Dabei habe Aniston der Welt zeigen und beweisen wollen, dass in ihr deutlich mehr steckt als „nur das Mädchen in der New Yorker Wohnung mit den violetten Wänden“. Hilfreich war es zu jener Zeit natürlich nicht, dass die „Friends“-Folgen im Fernsehen permanent zu sehen waren. „Es läuft die ganze Zeit, und du denkst immer nur: ‚Hört auf, diese Show zu spielen'“, erinnerte sich Aniston.

Mit den Jahren fiel die Anspannung von ihr ab

2002 stand die Schauspielerin schließlich für das Drama „The Good Girl“ vor der Kamera. Es sei das erste Mal gewesen, „dass ich die Figur der Rachel wirklich ablegen konnte“, sagte Aniston. Nach damals acht Jahren in ihrer „Friends“-Rolle habe sie erstmals „in jemandem verschwinden können“, der nichts mit der TV-Serie am Hut hatte. „Das war so eine Erleichterung für mich“, erzählte die 51-Jährige ihren Kolleginnen Reese Witherspoon (44), Helena Bonham Carter (54), Zendaya (23), Janelle Monáe (34) und Rose Byrne (40).

Dennoch, so Aniston weiter, habe sie damals auch ein wenig Angst vor neuen Projekten gehabt. „Oh Gott, ich weiß nicht, ob ich das schaffe“, hätte es in ihrem Kopf herumgespukt. Was, wenn das Publikum nicht mehr als Rachel Green in ihr sieht? Was, wenn sie den Erwartungen nicht gerecht werden kann? Heute gehe Aniston alles entspannter an. Es sei die Freiheit des Älterwerdens, sagte sie. „Weil man einfach aufhört, sich darüber Gedanken zu machen.“

(cos/spot)