Im Gespräch mit "Actors on Actors"Jennifer Lawrence: Ständige Schuldgefühle – was ist passiert?

Viola Davis - Jennifer Lawrence - Variety - Alexi Lubomirski - PR pic - One Use - December 2022 BangShowbiz
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Viola Davis - Jennifer Lawrence - Variety - Alexi Lubomirski - PR pic - One Use - December 2022

Bang ShowbizBang Showbiz | 08.12.2022, 08:00 Uhr

Die oscarprämierte Schauspielerin fühlt sich ihrem Kind gegenüber oft schuldig.

Jennifer Lawrence hat in ihrer Rolle als Mutter mit Schuldgefühlen zu kämpfen.

Die oscarprämierte Schauspielerin brachte im Februar ihr erstes Kind, einen Sohn mit dem Namen Cy, zur Welt. Seit der Geburt des Babys hat der gefragte Hollywoodstar immer wieder das Gefühl, dem Nachwuchs nicht gerecht werden zu können.

„Als Mutter fühlte ich mich jeden Tag schuldig“

Im Interview mit ihrer Kollegin Viola Davis für die Variety-Webserie „Actors on Actors“ verriet JLaw: „Als Mutter fühle ich mich jeden Tag schuldig. Ich fühle mich schrecklich. Ich habe Schuldgefühle. Ich spiele mit ihm und frage mich: Was will er von mir? Sollen wir nach draußen gehen? Wir sind draußen. Was, wenn ihm kalt ist? Was, wenn er krank wird? Sollen wir reingehen? Ist das genug? War das genug Entwicklung für dein Gehirn?“

Neuer Psycho-Drama war eine große Herausforderung

Doch nicht nur ihre Rolle als Mutter stellt Jennifer vor neue Herausforderungen. Auch in ihrer Filmkarriere musste sich die „Causeway“-Darstellerin zuletzt mit einigen unangenehmen Dingen konfrontieren. Ihre Rolle in dem Psychodrama nahm Lawrence nur an, nachdem sie zuvor intensiv an vergangenen Traumata gearbeitet hatte.

Sie erzählt dazu: „Ich habe Kindheitstraumata durchgearbeitet, ich lebe als Erwachsene damit. Ich kann es nicht einfach loswerden, ich kann nicht einfach eine Tablette nehmen und es ungeschehen machen oder eine Therapiestunde absitzen und es ungeschehen machen. […] Als ich ‚Causeway‘ las — ich meine, die Situationen könnten nicht unterschiedlicher sein, aber die Idee, eine unsichtbare Wunde mit sich herumzutragen und zu wissen, dass ein Heilungsprozess nicht geradlinig verläuft — es gibt so viel Fortschritt und dann einen Schritt zurück. Sie hat eine sehr komplizierte Beziehung zu ihrer Herkunft.“