05.06.2019 09:27 Uhr

Jenny Elvers über Sohn Paul: „Er war mein Beschützer“

Foto: P.Hoffmann/WENN.com

Der TV-Auftritt von Jenny Elvers (47) 2012, in dem sie offensichtlich betrunken ein Interview gab, bleibt bis heute unvergessen. Danach begab sich die Blondine in einen Entzug. Einer, der in dieser schweren Zeit immer an ihrer Seite war und bis heute ist: Ihr Sohn Paul (18).

Jenny Elvers über Sohn Paul: "Er war mein Beschützer"

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Damals war Paul gerade einmal elf Jahre alt, doch Jenny Elvers sagt gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung: „Wir haben beide ziemlich früh gemerkt, dass es besser ist, ganz fest zusammenzuhalten. Selbst in den dunkelsten Momenten wusste Paul, dass er sich auf mich hundertprozentig verlassen konnte. Es wäre nie dazu gekommen, dass ich nicht vor der Schule stehe, um ihn abzuholen. Ich habe immer funktioniert als Mutter. Ich war eine, was Paul betrifft, sehr disziplinierte Alkoholikerin. Es gibt dafür einen Fachausdruck: funktioneller Junkie.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Paul Elvers (@paul_elvers) am Apr 16, 2019 um 11:21 PDT

„Er hat mein Leben gerettet“

Paul sei der Grund, warum Jenny sich nicht aufgeben wollte, wie sie weiter erzählt: „Ich stand damals vor den Trümmern meiner Ehe, meiner Existenz, hatte null Perspektive. Bis auf meinen Sohn. Paul war mein Grund, mein Ziel, da rauszukommen. Es gab eine Zeit in unserem Leben, da haben sich unsere Rollen verschoben. Da war er mein Beschützer. Ich habe ihm das Leben geschenkt, er hat mir mein Leben gerettet.“

Der 18-jährige möchte nach dem Schulabschluss im Sommer gerne in die Film- und Fernsehbranche. Aber nicht wie seine Mutter, sondern er möchte lieber Hinter den Kulissen die Strippen ziehen. Jenny gibt ihm einen Ratschlag: „Für diese Branche braucht es ein sehr gesundes Selbstbewusstsein, weil einem extrem viel Ablehnung entgegen schlägt.“

Paul stammt aus der Beziehung mit Alex Jolig, hat aber auch mit Jennys Ex-Mann Goetz Elbertzhagen ein gutes Verhältnis, wie er sagt: „Ich verstehe mich mit beiden gut – und die zwei verstehen sich auch glücklicherweise miteinander. Harmonisches Patchwork nennt man das.“