Samstag, 14. Januar 2012 19:56 Uhr

Jeremy Irons ist nicht am großen Geld interessiert

London. Hollywoodstar Jeremy Irons legt keinen großen Wert auf Geld. Während der Schauspieler für den Film ‚Der große Crash‘ bereits den Chef einer Investmentbank im Angesicht der Finanzkrise mimte, ist ihm Geld privat nicht übermäßig wichtig, wie er gesteht.

Grund dafür sei vor allem die Tatsache, dass Irons mit einem Buchhalter als Vater aufwuchs und das Desinteresse am Geld für ihn eine Art Rebellion gegen das Elternhaus dargestellt habe. „Weil mein Vater ein privilegierter Buchhalter war, bin ich ein Schauspieler und ich bin ein hoffnungsloser Fall, wenn es um Geld geht“, gesteht der 63-Jährige im Gespräch mit der Londoner Zeitung ‚Evening Standard‘.

„Ich bin daran nicht wirklich interessiert. Es ist schön, etwas zu haben, aber ich habe kein Interesse daran, solange ich genug habe, um mir eine Tasse Tee zu kaufen. Also habe ich mich gewissermaßen gegen meinen Vater gewehrt.“

Wie es ist, einmal ganz ohne Geld auskommen zu müssen, erlebte der Hollywood-Star in der Vergangenheit bereits am eigenen Leib. So vergaß er einmal seine Geldbörse und musste Passanten um Kleingeld für ein U-Bahn-Ticket anbetteln. „Ich hatte nicht einen Penny bei mir, weil mein Portemonnaie im Auto lag. So stand ich am Ticketautomaten und musste Leute anbetteln, ob sie mir aushelfen könnten“, erinnerte er sich in diesem Zusammenhang im Gespräch mit dem Fernsehsender TELE 5.

„Ich glaube, in England und vielleicht auch in ganz Europa sind wir noch von den Pilgern aus dem Mittelalter geprägt, die ohne Geld reisten und auf die Gastfreundlichkeit von Fremden angewiesen waren. Wahrscheinlich eine Erfahrung, die jedem von uns gut tun würde, aber keiner traut sich das noch.“

Foto: wenn.com

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