„Jerks“ die neue Staffel: Zwischen Kindheits-Traumata und Sex-Fetischen

„Jerks“ die neue Staffel: Zwischen Kindheits-Traumata und Sex-Fetischen
„Jerks“ die neue Staffel: Zwischen Kindheits-Traumata und Sex-Fetischen

© Joyn/Anatol Kotte

08.09.2021 20:41 Uhr

Sehnsüchtig haben wir alle auf die neue Staffel „Jerks“ gewartet - und wurden nicht enttäuscht. Die neue Folge vermag uns gleich in gewohnter „Jerks“-Mentalität zu schockieren: Fahri will Pheline zurück, die besteht aber auf eine Psychotherapie. Und Christian gerät durch seine Tollpatschigkeit mal wieder in Verruf.

Wer „Jerks“ mit Christian Ulmen und Fahri Yardim regelmäßig guckt, weiß eigentlich, dass einen auf jeden Fall derber Humor erwartet. Die Protagonisten Fahri Yardim und Christian Ulmen spielen sich selbst – als tollpatschige Arschlöcher, die ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen, aber genau deshalb auch irgendwie sympathisch wirken. So auch zum Start der neuen Staffel: Die Freunde treffen sich alle beim Therapeuten.

Rückblick: Fahri fälscht den Vaterschaftstest

Das Ende der letzten Staffel „Jerks“ hätte nicht tragischer enden können: Pheline wird schwanger, zeigt Fahri den Schwangerschaftstest: Der kommt mit seinem neuen Vaterglück aber überhaupt nicht klar und fälscht einen Vaterschaftstest. Und wer kommt da anderes in Frage, als sein bester Freund Christian? Natürlich wird der prompt zum Ersatz-Vater gekürt. Leider wird Fahris Lügennetz natürlich aufgedeckt: Pheline trennt sich von ihm. Das kann der leicht narzisstischer Fahri natürlich nicht auf sich sitzen lassen.

Fahri will Pheline zurück und lügt sich mal wieder in Komplikationen

Es beginnt ein hartnäckiger Kampf um die Rückeroberung seiner Liebsten: Fahri bucht in der ersten Folge der neuen Staffel ein Wochenende in einem luxuriösen Paartherapie-Hotel. Mit Hilfe eines kompetenten Psychologen will Fahri retten, was noch zu retten ist. Natürlich geht selbst die intimste Therapiesitzung nicht ohne seinen besten Freund Christian – also reist dieser mit seiner Emily auch an, um sich in der Therapiestunde gemeinsam mit Pheline und Fahri eine Lösung zu überlegen –  Aber wie immer macht Christian natürlich alles schlimmer.

Therapiesitzung: Christian erzählt von Fahris Kindheit

Um Pheline zurückzugewinnen muss sich Fahri richtig was einfallen lassen, denn auch der Therapeut ist von seinen narzisstischer Auswüchsen nicht wirklich angetan – außerdem hat er immer noch keine anständige Erklärung dafür, warum er in Gottes Namen den eigenen Vaterschaftstest gefälscht und seinem besten Freund sein Kind in die Schuhe schieben wollte. Eine traumatische Kindheitsgeschichte muss her – aber natürlich lässt sich Fahri auf solch erbärmliche Lügenmärchen nicht selber ein.

Christian weiß natürlich ganz genau, wie schlimm Fahris Kindheit war: „Ich war zu Besuch bei Fahri und ich musste zusehen, wie ihn seine eigene Mutter gezwungen hat, ihr die Füße zu massieren. Und einen Idioten hat sie ihn immer wieder genannt.“ In dem Moment ist das Kind in den Brunnen gefallen: Wenigstens gibt es nach der Therapie-Sitzung Mitleids-Sex von Pheline.

Die Eskalation: Aus Paar-Therapie wird ein Familien-Drama

Leider braucht Pheline mehr als nur die Erzählung eines Kindheitstraumas von Fahri: Sie verlangt von ihm, dauerhaft in Therapie zu bleiben, wenn er die Ehe noch retten will. Und die erste Therapiesitzung fängt sofort an, natürlich nicht ohne die Verursacherin des ganzen Dramas: Fahris dominante und gestörte Mutter.

Währenddessen spielt sich bei Christian und Emily im Hotelzimmer ein eigenes Ehe-Drama ab: Emily möchte etwas Pepp ins Schlafzimmer bringen und versichert Christian, dass sie wirklich für alles offen ist: Er soll einfach tun, wonach ihm ist – ihr aber vor der Auslebung seines Fetisches vorher nichts erzählen.

Christians Pisse-Fetisch und Fahris Lügennetz kommen ans Licht

Christian muss aufs Klo: Es ist dunkel im Hotelbadezimmer. Anstatt das Licht anzumachen, pinkelt der Gute auf Gut Glück im Stehen – und wird von Emilys Schreien aus dem Halbschlaf gerissen. Die hängt nämlich schlafend über der Schüssel, weil sie schon seit Tagen mit Übelkeit kämpft. Völlig verstört und vollgepinkelt rennt sie in die Hotellobby, wo natürlich Collien, Christians Ex-Frau schon sitzt. Das Paar-Hotel scheint einige gestörte Couples anzuziehen.

Während Christian und Collien nebeneinander sitzen, hat sich Emily wieder emotional gefangen und antwortet mit nassen Haaren: „Christian, ich habe dir zwar gesagt, dass ich offen für alles bin – aber mir ins Gesicht pinkeln?“

Die erste Folge endet in einem emotionalen Höhepunkt: Fahri stürmt ins Therapiezimmer – die altbekannten Gesichter sind schon da. Aber auch Fahris Mutter wurde eingeladen, der er nun Rede und Antwort stehen muss…

„Jerks“ Staffel 4 ist mit zwei neuen Folgen die Woche aktuell auf „Joyn“ zu sehen.