Freitag, 21. Februar 2020 12:00 Uhr

Joaquin Phoenix: Nach Oscars trug er Kalb aus Schlachthof in die Freiheit

imago images / UPI Photo

US-Schauspieler Joaquin Phoenix lebt bereits seit seiner Kindheit vegan und ist ein bekennender Tierschützer. Für sein Engagement zum Wohle der Tiere erhielt der gebürtige Puertoricaner zuletzt viel Aufmerksamkeit.

Nur einen Tag nachdem der 45-jährige seinen Oscar als bester Hauptdarsteller im Film ‚Joker‘ bekam, war Joaquin Phoenix schon wieder in einem Schlachthaus unterwegs. Anlass war ein gemeinsamer Besuch mit der Tierschutzorganisation ‚Farm Sanctuary‘, um eine Kuh und ihr Kalb auf einen Bauernhof zu bringen, wie die Tierschützer jetzt in einem Youtube-Video zeigten.

Joaquin Phoenix: Nach Oscars trug er Kalb aus Schlachthof in die Freiheit

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Freund aus dem Schlachthaus

Seitens des Schlachthaus-Betreibers hieß es aber, dass die Kuh und ihr Kalb nicht getötet worden wären. „Ich hätte nie gedacht, dass ich in einem Schlachthaus Freundschaft finden würde“, äußerte sich der Schauspieler überrascht über den Betreiber, mit dem er zuvor über Tierwohl diskutiert habe.

Joaquin Phoenix ist seit seiner frühen Kindheit bekennender Veganer und hat für seine Aktionen zum Schutz des Tierwohls zuletzt viel Aufmerksamkeit erhalten. Beispielsweise fuhr er Ende Januar unmittelbar nach den ‚Screen Actors Guild Awards‘ (kurz: SAG-Awars) zu einem Schlachthaus, statt ausgiebig seine Auszeichnung als bester Hauptdarsteller zu feiern.

Dankesrede mit Appell

Dort schenkte der Tierliebhaber immer wieder Schweinen auf ihrem letzten Weg Zuwendung, wie mehrere Medien berichteten. In der Woche darauf zeichnete die Tierrechtsorganisation ‚Peta‘ den Schauspieler mit einem ‚Oscat‘-Award aus.

Wie schon bei den ‚SAG-Awards‘ wurde der ‚Gladiator‘-Darsteller auch bei den Oscars in diesem Jahr als bester Hauptdarsteller prämiert. In seiner Dankesrede bei den ‚Academy Awards‘ machte Joaquin Phoenix sich erneut für Tierrechte stark. „Wir denken, wir haben das Recht eine Kuh künstlich zu befruchten und ihr Baby zu stehlen“, sagte er. „Dann nehmen wir die Milch, die für ihr Kalb bestimmt war, und kippen sie in unseren Kaffee und unsere Cornflakes“. (dpa/KT)

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