Freitag, 1. November 2019 12:57 Uhr

Jochen Schropp hatte große Angst vor seinem Coming-out

Foto: imago images / Future Image

Jochen Schropp fürchtete sich vor seinem Coming-out. Der 40-Jährige hatte sich im Sommer letzten Jahres in der Öffentlichkeit als homosexuell geoutet. Diese Bekanntmachung kostete ihn einige Nerven. Aus Angst vor den Konsequenzen wagte er lange Zeit nicht, diesen Schritt zu gehen.

„Irgendwie habe ich immer gedacht, damit mache ich mich angreifbar. Deswegen war ja auch die Angst so groß, das damals zu sagen!“, offenbart Jochen jetzt im neuen ‚Homestory‘-Format des ‚SAT.1-Frühstücksfernsehens‘.

Quelle: instagram.com

„Ich wurde als ‚Schwuchtel‘ beschimpft und geschubst“

Mittlerweile fühle er sich jedoch frei und könne auch über die Witzeleien seiner Kolleginnen lachen: „Früher wäre ich wahrscheinlich zusammengezuckt!“, gab der TV-Star zu.

Dass Jochen lange Zeit diese Bedenken hatte, kommt jedoch nicht von ungefähr: Denn in seiner Jugend machten ihm vor allem andere Jungs in seinem Alter das Leben schwer. Gegenüber ‚RTL.de‘ schilderte er kürzlich: „Ich wurde als Jugendlicher über Monate gemobbt. Ich wurde als ‚Schwuchtel‘ beschimpft und geschubst.“

Besonders schlimm wurde es, als er einmal im Freibad von anderen Jungs angepöbelt und „unter Wasser gehalten wurde“. Nach dem Vorfall wandte er sich sofort an seine Eltern. „Ich habe damals sehr viel geweint, hatte Schlaf- und Angststörungen, da ich mich alleine fühlte und mich schämte. Außerdem habe ich mich nicht mehr ins Schwimmbad oder an andere öffentliche Plätze getraut.“

Das könnte Euch auch interessieren

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren