06.06.2020 21:56 Uhr

Joe Exotic: Sein junger Ehemann spricht über die Knast-Beziehung

Instagram/JoeExotic

„Tiger King“-Star Dillon Passage tut offenbar sein Bestes, ohne seinen Ehemann Joseph „Joe Exotic“ Maldonado-Passage an der Seite ein halbwegs normales Leben zu führen. Beide wurden durch eine hanebüchene Netflix-Serie weltbekannt.

„Es ist etwas, das jetzt alltäglich geworden ist“, erzählte der 24-Jährige gegenüber dem „People“-Magazin. Joe Exotic verbüßt weiterhin seine 22-jährige Haftstrafe hinter Gittern. „Es ist jetzt eine Art normales Leben. Es ist seltsam zu sagen, aber ich habe mich irgendwie an unsere Situation gewöhnt“, so Dillon.

Trotz der physischen Trennung würden er und der 57-Jährige sich auf das Positive konzentrieren.

Quelle: instagram.com

Auftragsmord geplant

„Das Einzige, was uns am Laufen hält, ist, nur auf das Beste zu hoffen. Die Anwälte scheinen einen wirklich guten Plan zu haben, um die Dinge irgendwie richtig zu machen“, so Passage. „Ich kann nicht sehr oft mit ihm sprechen. Er hat einfach nicht viele Möglichkeiten zum telefonieren. Normalerweise kann ich nur mit ihm sprechen, wenn seine Anwälte anwesend sind. Das letzte Mal, als ich mit ihm gesprochen habe, war wahrscheinlich vor anderthalb Wochen“, sagt er. „Er hält aber durch.“

Trotzdem sei es für seinen Ehemann eine Herausforderung. „Offensichtlich ist es schwierig, gut drauf zu sein, während man im Gefängnis ist. Aber ja, er tut nur sein Bestes, um positiv zu bleiben. Trotzdem ist er irgendwie niedergeschlagen. Offensichtlich ist viel los.

Wie die Netflix- Doku „Tiger King: Großkatzen und ihre Raubtiere“ zeigt, besaß Joe Exotic – ein ehemaliger Country-Musiker, Tierpfleger aus Oklahoma, Waffenliebhaber und Großkatzenhalter – einen exotischen Privatzoo und prahlte mit der größten Anzahl von Großkatzen in Amerika. Er wurde 2019 verurteilt, einem Mann 3.000 US-Dollar für den Mord von Carole Baskin, einer Naturkatzenschützerin, die er als seine Rivalin betrachtete, gezahlt zu haben und auch Tiger getötet zu haben, um Platz für mehr Großkatzen in seinem exotischen Tierpark zu schaffen.

Brief aus dem Knast

Der Tierpfleger reichte daraufhin Klage gegen verschiedene Regierungsbehörden sowie einem ehemaligen Geschäftspartner ein, der Schadensersatz in Höhe von 94 Millionen US-Dollar von ihm forderte. Im Mai bat Joe Exotic sogar Präsident Donald Trump um Hilfe, damit er aus dem Bundesgefängnis entlassen werden kann.

Derzeit befindet sich Exotic in einem medizinischen Zentrum in Dallas-Fort Worth, Texas, nachdem er an dem neuartigen Coronavirus erkrankt war, berichtete „Fox 25“. Aus dem Gefängnis richtete der ein paar Worte an seinen jungen Ehemann.

US-Podcaster Josh Belcher las in seinem Format „Uncharted“ aus einem Brief des Häftlings vor, der ihn ereichte: „Und bitte, wenn ihr Dillon im Internet seht, sagt ihm, dass sein Ehemann ihn vermisst und ihn zutiefst liebt.“

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