Freitag, 13. Dezember 2019 20:58 Uhr

Joey Kelly: So gefährlich war seine Reise von Berlin nach Peking

Thomas Stachelhaus

Am 2. Dezember erschien der Bildband „Bulli-Challenge – Von Berlin nach Peking – Ohne Geld, nur mit Spenden“ von Joey Kelly (46) und seinem Sohn Luke (19). Gemeinsam erlebten die beiden Männer einen unvergesslichen Road-Trip über zwei Kontinente, Vater und Sohn legen 12.000 km in einem T1 Bulli zurück und reisren durch insgesamt zehn verschiedene Länder.

Gegenüber klatsch-tratsch.de erzählte Joey Kelly, wie es zu diesem Abenteuer gekommen war: „Ich habe vor fünf Jahren ein Projekt gemacht in den USA, ich wollte aber das Land kennenlernen. Deswegen wollte ich von Los Angeles nach New York kommen, bin aber ohne Geld gestartet und ohne Auto. Ich habe zwei Wochen und zwei Tage gebraucht, bis ich in New York war. Das lief fantastisch, das war ein großes Abenteuer“ und er ergänzt: „Da kam mir die Idee, von Berlin nach Peking zu fahren und zwar mit einem alten Auto. Dann habe ich einen alten T1 von 1967 gefunden. Den habe ich 15.000 Euro gekauft.“

Joey Kelly: So gefährlich war seine Reise von Berlin nach Peking

Thomas Stachelhaus

Auf ihrem Weg durch das Baltikum, Russland, die Mongolei bis nach Peking begegnen sie unbekümmerten Weltenbummlern, hilfsbereiten Monteuren, mittellosen Farmern, resoluten Polizisten, überzeugten Patrioten und verzweifelten Flutopfern.

Vater und Sohn finanzieren sich auf dieser Challenge allein durch Spenden und Tauschgeschäfte, das auf wenige Quadratmeter begrenzte Leben wird zum Mittelpunkt ihres Daseins, überholt von der eigenen Gelassenheit.

So gefährlich war es wirklich

Über zwei Monate reisten sie quer durch die Weltgeschichte und natürlich gab es auch allerhand gefährliche und knifflige Situationen: „Die größte Herausforderung waren die 13.000 Kilometer. Wir hatten in der ersten Woche jeden Tag Probleme mit dem Motor oder mit der Lichtmaschine.“

Ein weiterer Punkt: Die Infrastruktur in manchen Ländern! „Die Straßen sind in Russland, Kasachstan und der Mongolei katastrophal“, so Joey und erklärt weiter: „Viele Menschen fahren unfassbar gefährlich. Die Menschen überholen in der Kurve, aus zwei Spuren werden vier Spuren gemacht.“

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