Dienstag, 9. Oktober 2018 22:49 Uhr

John Mayer will neu definieren, was „männlich“ ist

US-Gitarrero John Mayer hat genug von der Vorstellung, dass Männer Alpha-Männchen sein müssten und sich nehmen können, was sie wollen. Stattdessen plädiert er für einen neuen Imperativ des Respekts und der Sensibilität.

John Mayer will neu definieren, was "männlich" ist

Danny Wimmer Presents Foto: Adam Bielawski/WENN.com

Bei einem Benefiz-Konzert am vergangenen Sonntagabend in Baltimore sprach der Orlando-Bloom-Lookalike auf der Bühne über toxische Männlichkeit und die „verschissene“ Idee vom „Alpha-Männchen“, die jedem Jungen schon in frühen Jahren eingehämmert werde.

Er sagte, die Vorstellung, dass Männer beim Anblick jeder Frau eine Erektion bekommen sollten, sei Schwachsinn. Das vermeintliche „Trauma“, dass Männer erleiden, wenn eine Frau sie ablehnt, sei etwas, worüber Männer eben hinwegkommen müssten. Jungen sollten nicht in dem Glauben erzogen werden, die Welt gehöre ihnen.

Quelle: instagram.com

Entschuldigung mit Verzögerung

Zwar nannte er keine Namen, doch Mayer bezog sich mit seiner Tirade wohl auch auf Brett Kavanaugh, der trotz der Missbrauchs-Vorwürfe zum Richter am Obersten Bundesgericht ernannt wurde. Später entschuldigte sich der Sänger dafür, über ein solch sensibles Thema auf offener Bühne gesprochen zu haben. (CI)

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