Samstag, 10. August 2019 16:29 Uhr

Joko Winterscheidt und die Sushi Bikes

Foto: Sushi Bikes/Dario Suppan

TV-Moderator und Spaßkanone Joachim „Joko” Winterscheidt (40) liegt die Zukunft unserer Erde wohl ziemlich am Herzen. Zumindest springt er als Gesellschafter des Start-Ups „SushiBikes” nun voll auf den Klimaschutz-Zug auf und will mit dem jungen Firmengründer Andy Weinzierl (24) ein hochwertiges, aber günstiges E-Bike herausbringen.

Joko Winterscheidt und die Sushi Bikes

Foto: Sushi Bikes/Dario Suppan

Die Lösung einer ganzen Generation

„Die Zukunft ist elektrisch”, heißt es in der Pressemitteilung. Es ginge um die „Mobilität von morgen”, weniger Abgase zu produzieren, Verkehrschaos minimieren und das ganze soll auch noch für „jedermann zugänglich” sein. Große Ziele für ein kleines Start-Up auf einen wohl ziemlich hart umkämpften Markt. Doch ‘Sushi Bikes’ stellt sich den Herausforderungen und möchte ein E-Bike rausbringen, dass sage und schreibe ‘nur’ 999€ kostet. Immer noch eine ganz schöne Stange Geld, aber durchaus über die Hälfte günstiger als andere Elektrofahrräder, die durchschnittlich um die 2300€ kosten sollen.

Gründer Andy scheint die Idee aus der eigenen Problematik heraus gekommen zu sein. „Der E-Bike-Markt boomt gewaltig und trotzdem konnte ich mich in dem Angebot nicht wiederfinden. Ich wollte ein E-Bike, das gut aussieht, eine handliche Batterie hat und unter 1.000 Euro kostet.“, so Gründer und CEO in der Pressemitteilung.

Mit der Idee von seinem E-Bike will er die Lösung einer ganzen Generation von menschen sein. „Sushi ist auf die Bedürfnisse meiner Generation und die heutigen Ansprüche an urbane Mobilität zugeschnitten.”, wird Andy in der Pressemitteilung weiter zitiert wird.

Joko Winterscheidt und die Sushi Bikes

Foto: Sushi Bikes/Dario Suppan

„Das eine rollt, das andere sind Rollen“

Mit seiner Vision begeisterte der Jungunternehmer schließlich Joko Winterscheidt und tüftelte über ein Jahr lang mit dem Comedian an der Umsetzung seiner Idee. Die Namensfindung war für die beiden ein Klacks, wie Joko in der Pressemitteilung zitiert wird: „Wer denkt bei E-Bikes nicht sofort an Sushi? Das eine rollt, das andere sind Rolls. Deshalb kam uns der perfekte wenn auch etwas skurrile Name beim Asiaten. Sushi Bikes – this is how we roll.“ Ist ja auch total naheliegend – Fische und Fahrräder werden schließlich häufiger in Verbindung miteinander gebracht. Aktuell sind die Räder in zwei Design-Ausführungen vorbestellbar, Maki M1 und Maki M2 – ist ja logisch.

Ergänzt und personalisiert werden können die Bikes mit dem Zukauf von beispielsweise Schutzblechen und Leuchten. Alles in allem soll das 15 kg leichte E-Bike nur wenig mehr als ein Standard-Fahrrad wiegen, was es zu einem absoluten Federgewicht unter den Elektro-Rädern macht. Der Akku soll gerade einmal so groß sein, wie eine Getränkedose, für mindestens 35 km Fahrstrecke ausreichen und innerhalb von dreieinhalb Stunden wieder voll geladen sein. Praktisch ist ein zusätzlicher USB-Anschluss am Akku, sodass dieser auch als Powerbank für das Handy genutzt werden kann.

Aktuell sind die E-Bikes unter www.sushi-bikes.com vorbestellbar und sollen noch voraussichtlich in diesem Jahr ausgeliefert werden können, wie uns das Unternehmen mitteilte.

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