Top News
Freitag, 15. Februar 2019 11:24 Uhr

Jordan Peele erklärt den Unterschied zwischen „Get Out“ und „Us“

Foto: Apega/WENN.com

Jordan Peele ist einer der hoffnungsvollsten Schauspieler und Produzenten in Hollywood. Spätestens bei den letzten Oscars, als Peele als erster afroamerikanischer Schreiber den Academy Award für das beste originale Drehbuch gewann, haben alle Peele auf den Zettel.

Jordan Peele erklärt den Unterschied zwischen „Get Out“ und „Us“

Foto: Apega/WENN.com

Als der 39-jährige New Yorker letztes Jahr mit seinem Film „Get Out“ viermal für einen Oscar nominiert war und einen davon gewann, bedeutetet das für Peele den endgültigen Durchbruch. Dabei war er sich beim Drehbuch gar nicht so sicher. Im Nachhinein gab er zu, mehr als 20-mal mit dem Schreiben aufgehört zu haben, weil er dachte, seine Idee sei nicht umsetzbar. Dass er dran geblieben ist, bereut er aber sicher nicht, da der Film ein viel größerer Erfolg wurde, als die meisten annahmen.

Bei Produktionskosten von rund 4,5 Millionen Euro hat der Film inzwischen weit über 250 Millionen Euro eingespielt. Nun kommt bald der nächste Horrorfilm von Peele ins Kino. Mit „We“ will er auf das Sprichwort „Wir sind unsere größten Feinde“ anspielen. Er möchte gar nicht viel über den Film erzählen, sondern die Zuschauer dazu einladen, sich selber ein Bild zu machen. Doch im Gegensatz zu „Get Out“ ist Rassismus nicht das Hauptthema.

Jordan Peele erklärt den Unterschied zwischen „Get Out“ und „Us“

Foto: Universal Pictures

Peele hat Chancen auf einen Oscar

Kurz vor der Oscar-Verleihung liegt der Fokus aber aktuell auf einem anderen Film. Mit BlacKkKlansman hat Peele Chancen auf den Oscar des besten Produzenten. Der Film unter der Regie des Kultregisseurs Spike Lee, handelt von einem schwarzen Amerikaner, der verdeckt im Ku-Klux-Klan ermittelt. Der Film wurde von Kritikern und Publikum sehr gut angenommen und gilt als einer der Favoriten in den wichtigsten Kategorien.

Jordan Peele erklärt den Unterschied zwischen „Get Out“ und „Us“

Foto: Universal Pictures

Die Oscars stehen kurz bevor, und viele spekulieren schon, wer die großen Gewinner werden könnten. Auch Deutschland hat wieder die Chance auf einen Oscar. Deutschland ist bei den Oscars generell gut vertreten. In den letzten 30 Jahren ging Deutschland nur achtmal leer aus. Traditionell liegen die besten Chancen in der Kategorie bester fremdsprachiger Film. Hier ist dieses Jahr der Film „Werk ohne Autor“ von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck nominiert. Allerdings ist die Konkurrenz sehr groß und die Chancen werden eher gering eingeschätzt, da in der Kategorie mit „Roma“, „Cold War“ und „Shoplifters“ dieses Jahr sehr stark besetzt ist. (KTAD)

Das könnte Euch auch interessieren

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren