Dienstag, 8. Juni 2010 16:39 Uhr

Jörg Kachelmann: Anwalt wehrt sich gegen „blinden Jagdeifer“

Köln. ARD-Wetter-Ikone Jörg Kachelmann sitzt seit 20. März in Untersuchungshaft und muß sich gegen die Vorwürfe einer Vergewaltigung und Körperverletzung wehren. Ein Gutachten, von der Staatsanwaltschaft in Mannheim in Auftrag gegeben, bezeichnet die Aussagen des angeblichen Opfers, einer 37-jährigen Radiomitarbeiterin, als „unzuverlässig“.
Teile der Aussage des angeblichen Opfers sind laut eines ‚Spiegel‘-Berichts zweifelhaft. Darin kommt Gutachterin Luise Greuel zu dem Schluss, dass die Beschreibung dessen, was am 8. Februar 2010 vorgefallen sei, „nicht die Mindestanforderungen an logische Konsistenz, Detaillierung und Konstanz“ erfülle.
Kachelmanns Anwalt Dr. Reinhard Birkenstock hat unterdessen  die Aufhebung des Haftbefehls beantragt. In der kommenden Woche werde darüber entschieden.

Kachelmanns Medienanwalt Prof. Ralf Höcker unterstellt der Behörde jedoch „blinden Jagdeifer, schlampige Ermittlungsarbeit, unseriöse Verfahrenstricksereien.“ Dem Kölner ‚Express‘ erklärte er, dass damit nicht nur Kachelmanns Ruf, sondern „gleichzeitig das Leben des angeblichen Opfers, das sich in eine fatale Lüge verstrickt hat“, zerstört werden.

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Foto: Andreas Karsten/wenn.com

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