Dienstag, 24. Dezember 2013 19:05 Uhr

Josefine Preuß zum Jahresanfang im Zweiteiler „Die Pilgerin“

‚Türkisch für Anfänger‘-Star Josefine Preuß ist auch kurz vor Weihnachten noch nicht wirklich in der Stimmung.

Josefine Preuß zum Jahresanfang im Zweiteiler "Die Pilgerin"

„Ehrlich gesagt, bin ich noch nicht wirklich in Weihnachtsstimmung“, verriet sie wenige Tage vor Heilig Abend im Interview mit ‚7GO!‘. „Das hat aber vor allem mit den 12 Grad in Berlin zu tun. Was mir jetzt schon auf den Keks geht, sind betrunkene Weihnachtsmarktbesucher und ‚Last Christmas‘ kann ich schon seit Anfang November nicht mehr hören.“

Wer jetzt denkt, die 27-jährige würde sich nicht auf die Festtage freuen, irrt sich. Sie bereite sich lediglich nicht darauf vor.

„Ich muss mich da gar nicht drauf vorbereiten“, erzählt Preuß. „Ich fahre ganz klassisch zu meinen Eltern und verbringe dort Weihnachten. Die haben im besten Fall schon alles gemacht: der Baum ist geschmückt und meine Mutter kocht. Eigentlich ist Weihnachten immer ein echt guter Urlaub. In meiner eigenen Wohnung habe ich keine passende Deko – da bin ich nicht der Typ für.“

Josefine Preuß zum Jahresanfang im Zweiteiler "Die Pilgerin"

Für das Neue Jahr hat sich die smarte Schauspielerin auch schon etwas vorgenommen: „Menschen zum Lachen und zum Weinen bringen. Und jeden Tag ein bisschen mehr zu lächeln, als den vorherigen.“

Josefine Preuß ist am 05. und 06. Januar 2014 jeweils um 20.15 Uhr im Zweiteiler ‚Die Pilgerin‘ im ZDF zu sehen.

Und darum geht’s in dem Zweiteiler: Die junge, freiheitsliebende Tilla Willinger führt als Tochter eines wohlhabenden Kaufherrn in der Freien Reichsstadt Tremmlingen ein behütetes Leben. Das ändert sich schlagartig, als ihr Vater stirbt. Ihr ehrgeiziger Bruder Otfried löst als erstes ihre vom Vater geplante Verlobung mit Damian, dem Erben des Bürgermeisters Laux. Er zwingt sie stattdessen zur Heirat mit seinem neuen Bundesgenossen im Stadtrat, dem durchtriebenen Veit Gürtler. Otfried selbst nimmt die zarte Radegund, Veits Nichte, zur Frau, um die neue Allianz zwischen den Gürtlers und den Willingers zu festigen. Er weigert sich außerdem, das Testament des gehassten Vaters umzusetzen. Dieser hatte aus drängender Sorge um sein Seelenheil verfügt, dass nach seinem Tod sein Herz nach Santiago de Compostela gebracht werden soll. Als Tillas neuer, brutaler Ehemann Veit noch in der Hochzeitsnacht stirbt, flieht sie mit dem einbalsamierten Herzen des Vaters im Gepäck aus der Heimatstadt.

Josefine Preuß zum Jahresanfang im Zweiteiler "Die Pilgerin"

Als Junge „Moritz“ verkleidet schließt sie sich einer zusammengewürfelten Pilgergruppe an. Geführt wird die Truppe vom strengen, tiefgläubigen Vater Thomas. Mit dabei sind der freundliche, joviale Schmied Ambros, der „Moritz'“ Freundschaft sucht, und der fanatische Sepp, der schnell alles Ungemach, das die Pilger befällt, an „Moritz“ festmacht. Dann gibt es noch den feisten Dieter, der im Auftrag seines Herrn pilgert, sowie den jungen Hermann und den schweigsamen Manfred. Was Tilla nicht ahnt: Rigobert, der rachsüchtige uneheliche Sohn ihres verstorbenen Mannes, ist ihr in Otfrieds Auftrag auf den Fersen.

Denn Tilla hat, ohne es zu ahnen, zusammen mit dem Herzen ein Dokument mitgenommen, das ihren Bruder des Hochverrats am Kaiser überführen könnte. Auch Bürgermeister Laux schickt Tilla jemanden hinterher: Sein jüngerer Sohn Sebastian, der für das Handelsgeschäft weniger tauglich ist, soll Tilla sicher zu Damian nach Tremmlingen zurückholen. Während Otfried in Tremmlingen gegen den Widerstand von Laux versucht, im Rat der Stadt Fuß zu fassen, stößt Sebastian zu Tillas Pilgertruppe, bewahrt aber ihr Geheimnis.

Die Pilgerin

Als die Pilger schließlich von Räubern überfallen werden, erfahren sie Rettung durch einen einarmigen Ritter namens Gourdeville. In seiner Begleitung befindet sich die betörend schöne Freifrau Felicia de Béarn. Gourdeville sagt, er habe sie vor Entführern gerettet und geleite sie nun nach Hause. Kurz darauf wird Felicia erneut geraubt. Es gelingt zwar, sie wieder zu befreien, dabei werden jedoch Tilla alias „Moritz“, Sebastian und Gourdeville von den Häschern des Grafen Aymer gefangen genommen und in den Kerker seiner Burg geworfen. Der Furcht einflößende Graf Aymer scheint besonderen Gefallen an dem zarten Knaben „Moritz“ zu finden und lässt ihn in sein Gemach bringen. Aymer bedrängt Tilla, die zu ihrem Entsetzen begreifen muss: Aymer hat längst erkannt, dass sie eine Frau ist. Teil 2 wird am Montag, 6. Januar 2014, 20.15 Uhr, ausgestrahlt.

Foto: ZDF/ Jirí Hanzl

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