Montag, 10. September 2018 17:50 Uhr

Julia Roberts über ihre Rolle als Mutter eines Abhängigen

Hollywood-Strahlefrau Julia Roberts sagt, sie habe „alle emotionalen Szenarios durchgespielt, durch die eine Mutter geht, wenn sie ihr Kind retten will“. Das sei „sehr intensiv“ gewesen.

Julia Roberts über ihre Rolle als Mutter eines Abhängigen

Foto: Jaime Espinoza/WENN.com

Ihre Rolle als Mutter eines drogensüchtigen Teenagers war für die US-Schauspielerin Julia Roberts („Eat, Pray, Love“) nach eigenen Worten „sehr intensiv“. Sie habe „alle emotionalen Szenarios durchgespielt, durch die eine Mutter geht, wenn sie ihr Kind retten will“, sagte der Hollywood-Star nach der Weltpremiere von „Ben Is Back“ beim 43. Toronto International Film Festival (TIFF) am späten Samstagabend.

Vor den Dreharbeiten zum Drama von Regisseur Peter Hedges habe sie sich mit Eltern von drogenabhängigen Teenagern getroffen und festgestellt: „Es gibt keinen richtigen, keinen besten Weg. Wenn man etwas aus Liebe und Hoffnung tut, dann mag das für eine Stunde, eine Woche oder einen Tag gut funktionieren. Aber es kann auch sein, dass man irgendwann einsehen muss, dass es nur vorangeht, wenn man seinem Kind sagt: „Du bist so nicht willkommen in diesem Haus“.“

Rückkehr des verlorenen Sohnes

In „Ben Is Back“ kehrt der abgetauchte 19-jährige Ben (Lucas Hedges) plötzlich wieder nach Hause zurück. Holly (Roberts) nimmt ihren Sohn mit offenen Armen auf, muss aber bald feststellen, dass seine Opioid-Probleme die Familie zerstören könnten.

Bis zum 16. September werden in der kanadischen Metropole 342 Filme gezeigt, darunter 29 deutsche Filme und Koproduktionen. Beim diesjährigen Festival warten über 138 Weltpremieren auf das Publikum, das beim TIFF anstatt einer Jury den Gewinnerfilm wählt. (dpa/KT)

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