Samstag, 23. Februar 2019 10:15 Uhr

Jussie Smollett nach gefaktem Überfall aus „Empire“-Serie geschnitten

Jussie Smollett soll eine rassistische und homophobe Attacke nur simuliert haben. Jetzt schreitet die Justiz ein.

Jussie Smollett nach gefaktem Überfall aus "Empire"-Serie geschnitten

Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

Der US-Schauspieler Jussie Smollett, der laut Polizei einen gegen ihn gerichteten rassistischen und homophoben Angriff erfand, soll in der Dramaserie „Empire“ vorerst nicht mehr zu sehen sein. In den verbleibenden zwei Folgen der aktuell fünften Staffel werde Smolletts Figur Jamal nicht auftauchen, teilten die Produzenten am Freitag mit. Man vertraue nun auf das rechtliche Verfahren, hieß es bei dem Unterhaltungsportal „Variety“.

Der 36-Jährige war am Donnerstag wegen mutmaßlicher Falschaussagen gegenüber der Polizei festgenommen worden. Laut Ermittlern bezahlte der Schauspieler zwei Männer, um die rassistische und homophobe Attacke gegen ihn zu simulieren. Der Polizei zufolge wollte der schwule und afroamerikanische Schauspieler damit seine Karriere vorantreiben. Smollett kam gegen eine Kaution von 100.000 Dollar (etwa 88.000 Euro) vorerst frei.

„Er bedeutet uns sehr viel“

Smollett sei „ein wichtiges Mitglied unserer „Empire“-Familie“, teilten die Produzenten mit. „Er bedeutet uns sehr viel.“ Die vergangenen Wochen seien für alle Beteiligten aber auch „sehr emotional“ gewesen. Der Sender „Fox“, bei dem die Serie läuft, hatte Smollett erst in Schutz genommen, sich nach dessen Festnahme aber schrittweise von dem Schauspieler distanziert.

„Empire“ dreht sich um ein fiktives Hip-Hop-Label und den Machtkampf innerhalb der Familie des Gründers. Smollett spielt darin einen Singer-Songwriter, der als einer von drei Brüdern zeitweise als neuer Vorsitzender des Labels in Stellung gebracht wird. Derzeit ist unklar, ob „Empire“ um eine sechste Staffel verlängert wird.

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren